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Sex-Erpressung: Wolfsburger wurde per Webcam gefilmt

Wolfsburg Sex-Erpressung: Wolfsburger wurde per Webcam gefilmt

Unglaublich, aber wahr: Ein Wolfsburger (46), der im Internet auf Partnersuche war, wurde jetzt offenbar von Afrika aus mit einem Sex-Video erpresst, das man per Webcam von ihm aufgenommen hatte.

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Internet: Manchmal ein gefährliches Medium.

Quelle: Foto: Archiv

Der 46-jährige Wolfsburger stieß beim Surfen im Internet auf die Dating- und Flirtplattform „webcamo.de“. Die Seite wirbt mit männlichen und weiblichen Singles, die per Webcam auf Partnersuche gehen. Der Haken: Das Angebot lässt sich zwar kostenlos nutzen, wer sich dafür registriert, tritt jedoch die Bild- und Video-Rechte an den Betreiber ab.

Der Wolfsburger registrierte sich dennoch auf der Online-Plattform und fand schnell Gefallen an einer Frau, die sich als Christine ausgab. Sie war in einem angeblichen Livestream zu sehen, jedoch nicht zu hören. Der 46-Jährige kommunizierte ausschließlich per Internet-Chat mit ihr. Christine gelang es, ihr Opfer auf das Video-Telefonie-Programm „Skype“ umzulenken. Dann brachte die Frau den Wolfsburger dazu, sich auszuziehen und sexuelle Handlungen an sich selbst vorzunehmen - vor laufender Webcam!

Was der Wolfsburger nicht wusste: Das Sex-Video wurde auf einem unbekannten Server aufgezeichnet. Die Erpresser drohten anschließend, das Video auf „Youtube“ im Internet zu veröffentlichen, wenn der 46-Jährige nicht 200 Euro auf ein Konto an der Elfenbeinküste überweist. Doch er ging zur Polizei.

Polizeisprecher Sven-Marco Claus: „Diese Betrugsmasche ist zum ersten Mal in Wolfsburg aufgetaucht.“ Sein Tipp: „Spätestens wenn man aufgefordert wird, Intimitäten auszutauschen, sollte man hellhörig werden und den Kontakt sofort beenden.“

rpf

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