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Stadt Wolfsburg Senkung des CO2-Ausstoßes: Wolfsburg auf gutem Weg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Senkung des CO2-Ausstoßes: Wolfsburg auf gutem Weg
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23:59 16.11.2017
Klimakiller CO2: Wolfsburg ist auf einem guten Weg die selbst auferlegte Reduzierung der Emission bis 2020 zu erreichen.   Quelle: Archiv
Wolfsburg

 Das Thema CO2-Ausstoß und Klimawandel beschäftigt Menschen in aller Welt, denn die Sicherheit der zukünftigen Menschheit hängt maßgeblich auch davon ab. Wolfsburg hat auf diese Herausforderung bereits vor Jahren reagiert: Der Rat der Stadt beschloss 2009, die CO2-Emissionen im Stadtgebiet bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu reduzieren. Als Vergleichszahl dient dabei der Ausstoß des Jahres 2000.

CO2 (Kohlenstoffdioxid) wird von Wissenschaftlern seit langem für den Klimawandel mit steigenden Temperaturen und entsprechenden Folgen für Mensch und Natur verantwortlich gemacht. Wie Wolfsburg haben sich daher viele Städte und Regionen in Europa auf eine Senkung des Ausstoßes um 20 Prozent verständigt.

9,6 Prozent CO2-Minderung seit 2000

Bislang liegt Wolfsburg dabei gut im Rennen. Im vergangenen Jahr (2016) wurde der letzte Zwischenbericht zu den Klimaschutzzielen inklusive der aktuellsten CO2-Bilanz erstellt. Im Jahr 2014 (darauf beziehen sich alle Zahlen) lagen laut Bericht die CO2-Emissionen im Wolfsburger Stadtgebiet bei insgesamt 619.349 Tonnen. Das entspricht einer CO2-Minderung um 9,6 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 2000. „Wir sind bereits auf einem guten Wege, unser Klimaschutzziel zu erreichen“, sagt Stadtsprecherin Elke Wichmann.

Die Daten des Zwischenberichts von 2016 zeigen (VW ist in dieser Statistik nicht berücksichtigt), dass der Strom mit 33,3 Prozent in Wolfsburg 2014 für die meisten CO2-Emissionen sorgte (rund 207.000 Tonnen). Dahinter folgten der Treibstoff (Verkehr) mit 27,7 Prozent, die Fernwärme knapp dahinter (24,3), vor Heizöl (9,7) und Gas (3,9). Die Emission pro Kopf lag in Wolfsburg bei gut 4,9 Tonnen CO2.

Privathaushalte vor Wirtschaft

Nach Verbrauchergruppen aufgelistet, lagen die privaten Haushalte mit 39,0 Prozent der CO2-Emissionen an der Spitze, gefolgt von der Wirtschaft (31,3) und dem Verkehr (27,7), die Stadtverwaltung kam auf einen Wert von 2,0 Prozent. Dabei zeigt der Bereich der Wirtschaft eine Steigerung gegenüber 2000 um knapp 50.000 Tonnen, sank aber zuletzt wieder etwas. Der Ausstoß bei Verkehr und vor allem bei den Haushalten sank ebenfalls, obwohl es mehr Haushalte und Pendler als im Jahr 2000 gibt.

Gleichwohl seien laut Stadt noch weitere Maßnahmen in allen Handlungsfeldern notwendig, zum Beispiel der Ausbau der erneuerbaren Energien, Altbausanierung, E-Mobilität, Förderung des Radverkehrs oder eine weitere Steigerung der Haushalte, die an die vergleichsweise saubere Fernwärme angeschlossen sind.

Von Carsten Baschin

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