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Seilerstraße: Wohnheim für Studenten statt DVDs?

Wolfsburg Seilerstraße: Wohnheim für Studenten statt DVDs?

Der Umbruch im Handwerkerviertel geht weiter.Jetzt verlässt die B&S-Videothek die Seilerstraße. Das Gebäude mit dem rund 1000 Quadratmeter großen Laden hat nach WAZ-Informationen ein privater Investor gekauft, der dort möglicherweise den Bau eines Studentenwohnheims plant.

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Das Handwerkerviertel von oben: Die Stadt treibt eine Aufwertung voran, jetzt zieht die B&S-Videothek aus der Seilerstraße aus. Möglicherweise entsteht an dieser Stelle ein Wohnheim für Studenten.

Quelle: Foto: Hensel

Nach WAZ-Informationen soll das jetzige Gebäude (Hausnummer 21) nach dem Auszug der Videothek abgerissen werden. Zum Thema Wohnheim für Studenten hält sich dass Studentenwerk Braunschweig zwar bedeckt, aber dort heißt es: Gespräche mit Investoren laufen, das Handwerkerviertel sei eine Option. „Eine Entscheidung wird wohl in diesem Monat fallen“, so Pressesprecherin Petra Syring.

In der benachbarten Poststraße hatte die Stadt 2013 selbst zwei Häuser gekauft, um den Bereich mit einem „Handwerkerhaus“ aufzuwerten. Städtische Zuschüsse animieren rundherum Privat-Investoren. „Die Stadt ist in den Entwicklungsprozess eingebunden“, so Sprecher Ralf Schmidt. Das Sanierungsmanagement im gesamten Quartier übernimmt demnächst das Büro S.T.E.R.N aus Berlin.

Die B&S-Videothek verschwindet immerhin nicht komplett, sondern findet in der Breslauer Straße 33 ein neues Zuhause: Am Freitag, 21. Februar, ist Neueröffnung. Holger Bröge und sein Team stecken zurzeit mitten im Umzugsstress. Statt 1000 Quadratmetern stehen ihnen auf dem Wohltberg nur noch 200 Quadratmeter zur Verfügung. Früher war in der Breslauer Straße 33 der Schleckermarkt, gleich nebenan ist Joeys Pizza Service, drei Buslinien fahren auf der Strecke - Bröge ist zufrieden mit dem Standort. „Kündigen müssen wir niemandem“, betont er. Nur die rund 10.000 Filme auf DVD und Blu-Ray kann er nicht alle unterbringen: Am 19. Februar läuft in der Seilerstraße der Total-Ausverkauf (11 bis 19 Uhr). Bröge verspricht: „Wolfsburgs letzte Videothek wird nicht schließen - obwohl illegale Film-Downloads im Internet ein großes Ärgernis darstellen.“

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