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Stadt Wolfsburg Eigentümer und Architekten planen Aufwertung der Wolfsburger Seilerstraße
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Eigentümer und Architekten planen Aufwertung der Wolfsburger Seilerstraße
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00:20 28.10.2018
Seilerstraße im Handwerkerviertel: Die Stadtverwaltung will mit den Eigentümern und Architekten ein neues städtebauliches Konzept entwickeln. Quelle: Roland Hermstein
Stadtmitte

Jetzt werden sich alle Betroffenen, sprich Eigentümer, Geschäftsleute, Ladenbesitzer, Mieter sowie Politiker, Stadtplaner und zwei beauftragte Architekturbüros gemeinsam an einen Tisch setzen und inhaltlich über eine Attraktivitätssteigerung der Meile sprechen. „Das Werkstattverfahren dient der Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes“, erklärt Stadtsprecher Ralf Schmidt.

Eigentümer-Plan: Gebäude aufwerten oder auf Grundstücken neu bauen

Ein nahezu identisches Prozedere gab es bereits bei der Poststraße. Die Straße erhielt für drei Millionen Euro – ein großer Teil wurde über ein Förderprogramm von Land und Bund finanziert – ein völlig neues Gesicht: neues Pflaster, neue Beleuchtung, neue Parkplatz-Anordnung und vieles mehr gehörten dazu.

In der Seilerstraße gibt es von Seiten einiger Eigentümer das Bestreben, ihre Immobilien aufzuwerten beziehungsweise aufzustocken oder auf Grundstücken neu zu bauen. Aber dafür muss eben erst einmal die rechtliche Grundlage geschaffen werden, wie die Änderung des Bebauungsplans.

Ortsrat wählt Jens Tönskötter als Projekt-Begleiter

Das Verfahren stellte Stadtplaner Marc Heinisch jetzt dem Ortsrat Stadtmitte im Rathaus vor. Gleichzeitig wählte das Gremium einen Vertreter aus seinen Reihen, der das Projekt in Zukunft begleiten wird: Ortsbürgermeister Detlef Conradt (SPD) und Jens Tönskötter (PUG) stellten sich nach kurzer Begründung zur Wahl. Conradt: „Ich begleite das Projekt Handwerkerviertel schon sehr, sehr lange und intensiv,“ warb er für sich. Tönskötter lebt seit 1969 in der Seilerstraße: „Ich habe einen sehr engen Kontakt zu den Leuten vor Ort“, begründete er. Nach einer schriftlichen Wahl erhielt der PUG-Mann sieben Pro-Stimmen, auf Conradt entfielen sechs.

Von Claudia Jeske

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