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Security-Chef steht vor Gericht

Wolfsburg im Gericht Security-Chef steht vor Gericht

So viel ist klar: Die Security setzte einen Mann (30) vor die Tür, dabei erlitt er einen Armbruch. Doch wer die Schuld trägt und wie der Ablauf der Party im September 2013 im Hallenbad war, konnte das Amtsgericht noch nicht klären: Ein wichtiger Zeuge fehlte.

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Gericht: Ein Mann ist wegen Körperverletzung angeklagt.

Quelle: Photowerk (bb/Archiv)

Angeklagt ist ein 42-Jähriger wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Rühener ist VW-Angestellter, den Sicherheitsjob macht er nebenbei. Vor Gericht saß er im Anzug und schilderte in ruhigen Worten, was aus seiner Sicht bei der Party zum 25-jährigen Bestehen der Fachhochschule in Wolfsburg passiert war, als er Chef des Sicherheitsdienstes war.

Demnach hätten Hallenbad-Mitarbeiter einen heute 30-jährigen Wolfsburger der Zechprellerei beschuldigt. Der Angeklagte fand ihn auf der Tanzfläche und bat ihn nach draußen. „Er war aggressiv, sagte, ich solle mich verpissen“, so der Angeklagte.

Allerdings: Ein Kumpel bezahlte wenig später für den vermeintlichen Zechpreller. Der jedoch sollte wegen seines Verhaltens trotzdem die Party verlassen. An der Garderobe habe er dann provoziert und demonstrativ getrödelt. Als er auch noch telefonieren wollte, reichte es dem 42-Jährigen - er wollte das Gespräch unterbinden und den 30-Jährigen endgültig vor die Tür setzen.

Die Folge: Es kam zum Gerangel. Mindestens einer seiner Arme wurde dem 30-Jährigen im so genannten Kreuzfesselgriff auf dem Rücken fixiert („um uns und ihn zu schützen“). Wie der Griff funktioniert, ließ sich der Richter übrigens am eigenen Leib demonstrieren!

Der 30-Jährige soll sich gewehrt haben, beide Kontrahenten stürzten. Beim Aufrichten, den Arm auf dem Rücken, könnte es beim Opfer zur Verletzung mit komplizierten Armbruch und verletzten Nerven gekommen sein.

Ein wichtiger Zeuge fehlte allerdings vor Gericht, die Verhandlung wird nunmehr am 4. März um 9 Uhr fortgesetzt.

kn

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