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Stadt Wolfsburg Schwester: „Da war viel Blut“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Schwester: „Da war viel Blut“
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00:25 26.06.2014
Landgericht: Mordprozess gegen einen 32-Jährigen.
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„Sie hat laut geschrien und eine Fensterscheibe eingeschlagen“, sagte die Schwester des Opfers aus. Nachdem sie die Polizei gerufen hatte, sei ihre Schwester zusammengebrochen: „Sie lag da, und da war Blut. Viel Blut.“ Ein Nachbar (47) gab an, er habe kurz zuvor ein mehrmaliges Aufheulen eines Motors gehört - der Wagen des Opfers stand mit offenen Türen auf dem Hof, die Frau wollte gerade zur Arbeit fahren. Ein anderer Nachbar (37) wollte ein Kind mehrmals „Mama, Mama“ rufen gehört haben: „Ich dachte zuerst, das war vielleicht die Tochter des Opfers.“

Eine Aussage, aus der die Verteidigung offenbar Hoffnung schöpft. Könnte noch jemand am Tatort gewesen sein? In diese Richtung fragt Verteidiger Christian Richter immer wieder. Kam das Opfer in der Nacht vor der Bluttat allein oder in Begleitung nach Hause? Warum standen drei benutzte Kaffeebecher auf dem Tisch? Hatte der Nachbar tatsächlich die damals fünfjährige Tochter des Opfers „Mama“ rufen gehört, obwohl diese angeblich bei ihrem Vater war?

Der Prozess ist bis in den Juli hinein anberaumt.

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