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Schwester: „Da war viel Blut“

Wolfsburg im Gericht Schwester: „Da war viel Blut“

Als erste Zeugen sagten gestern die Schwester (44) des Opfers und weitere Nachbarn aus, die unmittelbar nach der Tat am Tatort in Barnstorf waren. Den Angeklagten hatte niemand gesehen.

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„Sie hat laut geschrien und eine Fensterscheibe eingeschlagen“, sagte die Schwester des Opfers aus. Nachdem sie die Polizei gerufen hatte, sei ihre Schwester zusammengebrochen: „Sie lag da, und da war Blut. Viel Blut.“ Ein Nachbar (47) gab an, er habe kurz zuvor ein mehrmaliges Aufheulen eines Motors gehört - der Wagen des Opfers stand mit offenen Türen auf dem Hof, die Frau wollte gerade zur Arbeit fahren. Ein anderer Nachbar (37) wollte ein Kind mehrmals „Mama, Mama“ rufen gehört haben: „Ich dachte zuerst, das war vielleicht die Tochter des Opfers.“

Eine Aussage, aus der die Verteidigung offenbar Hoffnung schöpft. Könnte noch jemand am Tatort gewesen sein? In diese Richtung fragt Verteidiger Christian Richter immer wieder. Kam das Opfer in der Nacht vor der Bluttat allein oder in Begleitung nach Hause? Warum standen drei benutzte Kaffeebecher auf dem Tisch? Hatte der Nachbar tatsächlich die damals fünfjährige Tochter des Opfers „Mama“ rufen gehört, obwohl diese angeblich bei ihrem Vater war?

Der Prozess ist bis in den Juli hinein anberaumt.

fra

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Mord: Angeklagter kann sich nicht erinnern

Mord aus Heimtücke wirft die Staatsanwaltschaft einem Wolfsburger vor, der sich seit gestern vor dem Landgericht verantworten muss. Der 32-Jährige soll am 28. Dezember in Barnstorf seine Ex-Freundin erstochen haben, weil sie sich von ihm getrennt hatte. Der Angeklagte gibt zwar zu, am Tatort gewesen zu sein - an die Tat an sich habe er aber keinerlei Erinnerung.

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