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Schweinemastanlage: Polizei sucht die Brandursache

Wolfsburg-Sülfeld Schweinemastanlage: Polizei sucht die Brandursache

Nach dem Großbrand in der Sülfelder Schweinemastanlage nahmen Polizei und Staatsanwaltschaft gestern die Ermittlungen zur Brandursache auf. Eigentlich sollten auch die Kadaver von fast 1000 toten Schweinen abtransportiert werden, doch das gestaltet sich äußerst schwierig.

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Spurensuche in der abgebrannten Schweinemastanlage: Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Photowerk (mv)

Gestern morgen nahmen Experten der Spurensicherung und Brandermittlung der Polizei ihre Arbeit auf. Die verkohlten Schweine-Kadaver in dem ausgebrannten Stall und das Dach, das herabzustürzen drohte, erschwerten allerdings die Arbeit.

Um der Brandursache auf den Grund zu gehen, installierte die Polizei eine so genannte Spheron-Kamera, die von der Mitte des verbrannten Stalls 360-Grad-Aufnahmen machte und diese digitalisierte. „Wir können anhand der Aufzeichnungen einen virtuellen Gang durch das Gebäude unternehmen“, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Polizist Harry Sack geht davon aus, dass die Ermittlungsarbeiten vor Ort noch bis Mitte der Woche andauern.

THW vor Ort: Nach dem Großbrand in der Schweinemastanlage begannen am Montag die Aufräumarbeiten.

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Gestern Nachmittag sollten eigentlich die Kadaver abtransportiert werden, doch das Technische Hilfswerk – mit schwerem Gerät ausgerückt – konnte dabei nicht behilflich sein. „Das Gebäude ist zu instabil“, so Michael Melcher vom THW. Für heute ist eine Spezialfirma bestellt, die die Tiere jetzt abtransportieren soll.

Unterdessen hat die Linke im Landtag höhere Brandschutzauflagen in Tierställen gefordert. Bei dem Großbrand in der Mastanlage waren fast 1000 Schweine ums Leben gekommen.

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