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Schweigeminute: Wolfsburg gedachte Pariser Terror-Opfer

Wolfsburg Schweigeminute: Wolfsburg gedachte Pariser Terror-Opfer

Tausende, vielleicht sogar zehntausende Wolfsburger beteiligten sich am Montag um Punkt 12 Uhr an der europaweiten Schweigeminute zum Gedenken an die Anschlagsopfer von Paris. Im Supermarkt oder beim Bäcker, auf der Straße, im Büro oder zu Hause - überall nutzen Menschen diese 60 Sekunden, um inne zu halten.

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Die Bänder bei Volkswagen standen still – Innehalten auch in Autostadt, im Rathaus und bei der Polizei.

Auch dort, wo im größeren Kreis zur Teilnahme an der Schweigeminute aufgerufen wurde, war es nicht der Moment der großen Worte. Volkswagen beteiligte sich in allen Werken an der stillen Aktion, in Wolfsburg standen die Bänder ebenso still wie andernorts; Schulter an Schulter standen die Werker und ihre Chefs beisammen, senkten die Köpfe, mancher hatte Tränen in den Augen.

Auch in der Autostadt verharrte das sonst so lebendige Treiben für diesen einen Augenblick, an die 200 Mitarbeiter und Besucher versammelten sich im stillen Gedenken auf der Piazza. Niemand sagte etwas, kein Handy störte den Moment, nur die getragen Hintergrundmusik lieferte eine leise und traurige Untermalung.

Wo immer es ging, waren um 12 Uhr viele Wolfsburger mit ihren Gedanken bei den Opfern von Paris. Die Stadtverwaltung rief im Intranet zur Beteiligung auf, die Polizei lud alle abkömmlichen Kollegen in die Aula, die Autovision stellte allen Mitarbeitern frei, am Arbeitsplatz eine Minute der Stille einzulegen.

Im Theater bestand eigentlich Grund zur Freude bei der Schlüsselübergabe nach der Sanierung, um 12 Uhr aber wich die Freude dem Schmerz und der Nachdenklichkeit. Es seien „tragische Ereignisse“ gewesen in Paris, bemerkte Oberbürgermeister Klaus Mohrs in einer kurzen Ansprache.

Der Rest war Schweigen.

fra

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