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Schweigekreis: 250 Wolfsburger setzen Zeichen

Wolfsburg Schweigekreis: 250 Wolfsburger setzen Zeichen

Ein deutliches Signal setzte am Samstagvormittag der Schulterschluss der Wolfsburger Demokraten gegen die Opfer von Gewalt und Hass der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen. Das Motto lautete „Wolfsburg ist bunt und weltoffen“. Rund 250 Wolfsburger beteiligten sich auf dem Hugo-Bork-Platz an einem Schweigekreis.

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„Wolfsburg ist bunt und weltoffen“: Unter diesem Motto kamen 250 Teilnehmer zum Schweigekreis in der Innenstadt zusammen.

Quelle: Photowerk (bea)

„Wir wollen sehr deutlich und öffentlich sagen, die Vielfalt der Herkunftsländer, Religionen und Lebensentwürfe ist ein Reichtum der Region. Wir stehen für ein friedliches Miteinander und wollen die demokratischen Kräfte stärken“, sagte die Initiatorin, Superintendentin Dr. Hanna Löhmannsröben. Sie sprach im Namen aller Wolfsburger Religionsgemeinschaften.

Unter den Teilnehmern war Olde Dibbern. Er sagte: „Ich bin hier, um mit anderen ein Zeichen für unsere multikulturelle Stadt zu setzen.“

Oberbürgermeister Klaus Mohrs bezeichnetete den Schweigekreis als Reaktion auf die islamkritische Pegida-Bewegung. Er wünschte sich, dass die Wolfsburger „tagtäglich im Dialog sein“ und „miteinander reden sollten“.

VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann betonte, dass auch „die Fußballer Flagge zeigen wollen“. Regina Bleuel trug das Gedicht von Gabriel Laub „Zwei Flüchtlingsschicksale“ vor. „Beendet diese Kriege“, forderte Hartwig Erb (IG Metall). Mit einer Schweigeminute endete die Veranstaltung.

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