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Schutz vor Anschlägen: City wird zur Sicherheitszone

Polizei beim Tag der Niedersachsen Schutz vor Anschlägen: City wird zur Sicherheitszone

Mit hunderten Einsatzkräften, Videoüberwachung und massiven Lkw-Sperren schützt die Polizei den Tag der Niedersachsen Anfang September in Wolfsburg: Die Polizei setzt alles daran, mögliche Terroranschläge zu verhindern.

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Tag der Niedersachsen: City fast komplett dicht, Parkhäuser gesperrt

Tag der Niedersachsen: Hunderte schwer bewaffnete Polizisten werden das Landesfest in Wolfsburg sichern.

Quelle: HAZ,/NP

Wolfsburg. Die Innenstadt wird beim Tag der Niedersachsen vom 1. bis 3. September zu einer riesigen Sicherheitszone. Hunderte Polizeibeamte sichern das Gelände, das komplett videoüberwacht wird, es gibt Durchfahrverbote und massive mobile Sperren gegen mögliche Anschläge mit Lastwagen. Geschuldet ist all dies nach den Worten von Wolfsburgs Polizeichef Olaf Gösmann allerdings lediglich der „anhaltend hohen abstrakten Gefährdungslage“ durch mögliche Terroranschläge. Wichtigste Botschaft aus seiner Sicht: „Es gibt keinerlei konkrete Gefährdungserkenntnisse für diese Veranstaltung.“

Unbesorgt feiern – die Einsatzkräfte haben ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept vorgelegt

Unbesorgt feiern – die Einsatzkräfte haben ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept vorgelegt.

Quelle: Archiv

Monatelang feilten nicht nur Stadt und Polizei an dem Sicherheitskonzept; auch die Einschätzungen von BKA, LKA und Verfassungsschutz flossen in die Überlegungen ein. Nach allen bisherigen Erkenntnissen dürfe man mit einem „friedlichen Fest“ rechnen, an dem „jeder Mann, jede Frau und jedes Kind“ sorgenlos teilnehmen könne, sagt Gösmann. Was dennoch bleibt, ist die latente Sorge um mögliche Anschläge. Und darum werde die Polizei „deutlicher präsenter“ sein als beispielsweise beim letzten Landesfest in Wolfsburg 2005. Hunderte Beamte sichern die Großveranstaltung, die meisten von auswärts – für ihre Mannschaftstransporter, Großfahrzeuge und technische Ausrüstung wird die Schillerstraße weitgehend gesperrt. Die Beamten seien drei Tage lang 24 Stunden am tag präsent, kündigt Gösmann an: „Sollte etwas passieren, sind wir handlungsfähig.“

Mögliche Zwischenfälle sollen aber bereits im Vorfeld, so gut es geht, verhindert werden. Unter anderem durch eine Videoüberwachung des kompletten Veranstaltungsgeländes und massive Lkw-Sperren mit Großfahrzeugen und so genannten „Big Bags“ – mit Sand oder Kies gefüllte tonnenschwere Plastiksäcke.

Auch wenn Olaf Gösmann zunächst einmal von einem friedlichen des Tags der Niedersachsen ausgeht, lässt er keinen Zweifel an der Einsatzstrategie: „Wir treffen Vorkehrungen, um die Veranstaltung vor Anschlägen zu schützen. Wen nötig, wird es auch ein unverkennbar robustes Auftreten von Einsatzkräften geben.“

Von Ulrich Franke

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