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Stadt Wolfsburg Schulbus bleibt im Wald stecken, Fahrer haut ab
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Schulbus bleibt im Wald stecken, Fahrer haut ab
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22:55 16.11.2012
Entsetzt übers Verhalten des Busfahrers: Janette Niemczyk und Tochter Lara. Die Kinder saßen allein im Wald im Bus fest – bis die Polizei kam. Quelle: Photowerk (mv)

Wegen der Granatenentschärfung bei Sandkamp musste der Bus vom Schulzentrum Fallersleben in Richtung Weyhausen (Linie 171) Donnerstagnachmittag einen Umweg fahren. Doch der Fahrer übersah ein Schild, wollte eine Abkürzung durch den Ilkerbruch nehmen und fuhr sich bei Osloß im Wald fest. „Meine Tochter Lara verständigte mich per Handy, dass der Busfahrer auf und davon sei und sie jetzt mit den übrigen Schülern bei 0,5 Grad und dichtem Nebel im Wald stehe“, so Janette Niemczyk.

Die besorgte Mutter sowie andere Eltern verständigten daraufhin die Polizei in Gifhorn. Diese machte sich mit den Kollegen aus Fallersleben auf die Suche nach dem Bus. Die durchgefrorenen Schulkinder wurden von mehreren Streifenwagen zur Fallersleber Wache gebracht - und konnten dort mit mehrstündiger Verspätung von den Eltern abgeholt werden.

Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter sagte gestern zur WAZ: „Der Busfahrer war mit der Situation total überfordert.“ Das sieht Frank Gades Heise, Geschäftsführer des Busunternehmens und Chef des Busfahrers ähnlich: „Ich bin entsetzt, wie mein Mitarbeiter sich verhalten hat. Ich kann mich bei den Eltern nur entschuldigen.“

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