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Stadt Wolfsburg Schulabriss in Westhagen ist längst nicht entschieden
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Schulabriss in Westhagen ist längst nicht entschieden
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06:01 07.12.2018
Schulzentrum Westhagen: Zum Teil wurde schon fleißig saniert, jetzt wird ein Abriss diskutiert. Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

Über Neubau oder Sanierung des FBZ inklusive Schulzentrum in Westhagen ist längst noch nicht das letzte Wort gesprochen – das wurde im Bauausschuss deutlich.

Mindestens 60 Millionen Euro Kosten

Im Schulausschuss hatte eine Gutachterin erläutert, dass Abriss und Neubau durch einen Partner aus der Privatwirtschaft die günstigste Alternative sei (WAZ berichtete). Bauausschuss-Chef Frank Richter (Grüne) reagierte fast schon panisch, Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide beruhigte: „Es ging noch nicht um eine Entscheidung.“ Und Christian Brinsa (Hochbau) ergänzte: „Wichtig ist: Unter 60 Millionen Euro geht es nicht. Das muss man wissen.“ Gar nichts tun gehe allerdings auch nicht – wegen des Brandschutzes. „Da müssen wir wohl in Klausur“, meinte Ralf Krüger (SPD).

Finanzierung für Schnellradweg unklar

Eine Vorlage zum Schnell-Radweg von Wolfsburg über Lehre nach Braunschweig soll bis zum Verwaltungsausschuss umformuliert werden, was den Finanzierungsplan angeht – die Gemeinde Lehre kann den Anteil der Strecke auf ihrem Gebiet nicht tragen, Wolfsburg allerdings auch nicht 350.000 Euro mehr zahlen. Vorschlag von Velten Huhnholz (PUG): „Man könnte Kosten nach Einwohnerzahl aufteilen.“ Wichtig sei, den Grundsatzbeschluss auf den Weg zu bringen, um Landes-Förderung zu beantragen, betonten Hirschheide und Hans-Georg Bachmann (SPD).

Rathaus-Garage wird teuer

Alle weiteren Vorlagen fanden Zustimmung – zum Teil allerdings erst nach Erläuterungen. Zum Beispiel zu jetzt doch höheren Kosten für die Sanierung der Tiefgarage am Rathaus auf 4 Millionen Euro. Nachrüstung mit E-Ladesäulen und LED-Beleuchtung sind ein Grund. Die schon seit 2014 anstehenden Arbeiten sollten aber nicht erneut verschoben werden, sonst stiegen die Preise noch mehr, mahnte Birgit Schulz (Gebäudemanagement). Gar nicht glücklich ist sie übrigens mit der extrem reparaturanfälligen Rolltreppe. „Eine normale Treppe würde uns völlig reichen, es gibt ja noch Fahrstühle“, kommentierte Richter.

Von Andrea Müller-Kudelka

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