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Stadt Wolfsburg Schüsse auf Rückert: Bewährung für Täter
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Schüsse auf Rückert: Bewährung für Täter
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08:00 18.05.2010
Schüsse auf Rückert: Jetzt fiel das Urteil. Quelle: Archiv
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Zwischen dem 26-Jährigen und dem Schlachterei-Mitarbeiter hatte es länger Streit gegeben. Hintergrund waren familiäre Konflikte mit dem Rückert-Angestellten. Als der 26-Jährige am Morgen des 8. September auf seinem Rad am Geschäft vorbeifuhr und angeblich „angepöbelt“ wurde, brannten die Sicherungen durch. Er zog die Schreckschusswaffe und feuerte vier Schüsse ab.
Die Polizei nahm den 26-Jährigen wenig später auf dem Gelände des VfB Fallersleben fest, wo er Gärtnerarbeiten erledigen sollte. Dabei fanden die Beamten auch einen Wurfstern beim Angeklagten. Ein Alkoholtest ergab 1,46 Promille. „Ich war zehn Jahre schwerer Alkoholiker und hatte Verfolgungsängste“, erklärte der 26-Jährige. Deshalb habe er die Waffen bei sich geführt.
Nur weil der Angeklagte freiwillig eine Alkohol-Therapie begonnen hat, konnte ihm die Richterin eine positive Sozialprognose ausstellen. So rang sich das Gericht zu einer Bewährungsstrafe durch, obwohl der 26-Jährige elf Vorstrafen auf dem Konto hat und unter Bewährung stand.

htz

Der abendliche Einkauf von Joghurt in einem Vorsfelder Supermarkt endete für einen Rentner (67) mit einem schmerzhaften Hundebiss. Das Tier hatte den Wolfsburger plötzlich angefallen und ihm eine acht Zentimeter lange Wunde am Unterarm zugefügt, die im Klinikum genäht werden musste. Gestern stand deshalb eine 18-jährige Arbeitslose vor dem Amtsgericht – sie hatte den Vierbeiner damals vor dem Geschäft angebunden.

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