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Schüler trainieren brenzlige Situationen

Wolfsburg Schüler trainieren brenzlige Situationen

An der Eichendorff-Grundschule ging gestern ein viertägiges Training zur Gewaltprävention für die dritten Klassen zu Ende. Fast 100 Schüler lernten, wie sie sich im Umgang mit verdächtigen Fremden zu verhalten haben - auch im Internet.

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Ein Fremder versucht, ein Kind ins Auto zu ziehen: Die Eichendorffschüler trainierten brenzlige Situationen.

Quelle: Foto: Britta Schulze

Es war das erste Training zur Gewaltprävention an einer Wolfsburger Grundschule, das vom KiJu-Team (Kinder & Jugend Sicherheits-Team) geleitet wurde, das im ganzen Nordosten Deutschlands tätig ist. „Wir bringen den Kindern bei, wie sich brenzlige Situationen deeskalieren lassen“, erklärte Andreas Heilemann, der seit zehn Jahren für das KiJu-Team arbeitet. „Die Zusammenarbeit mit der Eichendorff-Schule war super, auch bei den Schülern gab es ein sehr gutes Miteinander“, lobte er.

Zwei Stunden täglich waren die Drittklässler mit dem Training beschäftigt. Sie lernten, wie man sich im Falle von räuberischer Erpressung verhalten soll und wie man reagiert, wenn Fremde sie in ihr Auto zerren wollen. „Wenn uns Verdächtige ansprechen, müssen wir sofort weggehen“, sagte Noah Rendelmann (7). Doch auch die richtige Verhaltensweise bei Kontakt mit fremden Personen im Internet stand auf dem Plan, ebenso Umgangsformen bei der Nutzung von WhatsApp. „Wir haben viel gelernt. Zum Beispiel, dass man verdächtiges Verhalten den Eltern melden sollte“, erklärte Roman Kutyschew (8).

Das Training kam bei den Kindern gut an, daher plant die Eichendorff-Grundschule, daraus ein regelmäßiges Projekt zu machen. „Wir haben es mit den Eltern abgesprochen, von ihnen bekamen wir schon einmal die Zustimmung“, sagte Lehrerin Katja Ueberfeldt.

dn

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