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Schüler erinnern an Opfer des Nazi-Regimes

Auschwitz-Gedenktag Schüler erinnern an Opfer des Nazi-Regimes

Nordstadt. Vor 72 Jahren, am 27. Januar 1945, befreiten Soldaten der Roten Armee das Nazi-Konzentrationslager Auschwitz. In ganz Deutschland finden am Auschwitz-Gedenktag stille Kranzniederlegungen statt. In Wolfsburg legte Bürgermeister Ingolf Viereck gleich drei Kränze nieder.

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Auschwitz-Gedenktag: Bürgermeister Ingolf Viereck legte an Werderstraße und Sara-Frenkel-Platz Kränze nieder.

Quelle: Boris Baschin

Nordstadt. Zunächst an der Stele an der Breslauer Straße, dann am Mahnmal am Sara-Frenkel-Platz. Die offizielle Gedenkstunde fand auf der Gedenkstätte der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft an der Werderstraße statt. Dort legte nicht nur Viereck einen Kranz nieder, sondern auch Volkswagen, IG Metall, IG-Metall-Vertrauensleute bei VW, Ortsrat Nordstadt und Wolfsburgs Antifaschisten.

Die Gedenkstunde gestaltete die Arbeitsgemeinschaft Gedenkstättenarbeit der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule. Zwölf Schüler trugen nachdenkliche Texte zu den Opfern der Nazi-Herrschaft vor und schlugen geschickt einen Bogen in die Gegenwart: AfD und Pegida würden rechtes, fremdenfeindliches Gedankengut verbreiten. „Auch in Wolfsburg ist die AfD eine feste Größe. Jeder zehnte Wähler hat ihr seine Stimme gegeben.“ Umso wichtiger das Statement der Schüler: „Rechtes Gedankengut nicht tolerieren!“

Lehrer Carlos Merinero lobte den Eifer der Schüler: „Sie haben die Veranstaltung sehr engagiert vorbereitet. Und im März ist eine Fahrt nach Auschwitz geplant.“ Bürgermeister Ingolf Viereck betonte: „Wir dürfen die Gräueltaten nicht vergessen.“ Man könne aus der Vergangenheit lernen und so weiteres Unheil in Gegenwart und Zukunft verhindern.

bis

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