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Schrecklich: Jung-Störche sterben nach kalten Nächten und Dauerregen

Wolfsburg / Gifhorn Schrecklich: Jung-Störche sterben nach kalten Nächten und Dauerregen

Die Natur kann grausam sein: Der Dauerregen und die kalten Nächte am Dienstag und Mittwoch haben mehr als 35 Jungstörche im Landkreis Gifhorn getötet. Auch in Wolfsburg sieht es nicht rosig aus. „In Wendschott haben es wohl beide Jungtiere nicht geschafft“, so Wolfsburgs Storchenbeauftragter Georg Fiedler.

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Traurig: Der Dauerregen hat mehr als 35 Jungstörchen das Leben gekostet. In Klein Schwülper (Foto) überlebten die vier Jungen, weil sie sich zu einer Wärmepyramide aufschoben.

Das ganze Ausmaß wird sich aber erst morgen zeigen: Dann wird Fiedler mit Hilfe der Feuerwehr die Nester in Velstove und Vorsfelde kontrollieren und auch bei den anderen Nestern in Wolfsburg und Umgebung nach dem Rechten sehen. Er ahnt aber bereits Schlimmes: „Das Wetter ist ähnlich wie im letzten Jahr, da forderte es in Wolfsburg elf Opfer bei den Jung-Störchen.“

Im Landkreis Gifhorn ist diese Vorahnung bereits schreckliche Gewissheit geworden: „Bei meinen Nestkontrollen musste ich feststellen, dass im Kreis Gifhorn mehr als 35 Storchenjunge der Witterung zum Opfer gefallen sind“, so der dortige Storchenbetreuer Hans-Jürgen Behrmann. Dabei handele es sich vor allem um Junge, die älter als drei Wochen waren. In diesem Alter zu groß, um von den Eltern zugedeckt und gewärmt zu werden, waren sie dem Wetter schutzlos ausgeliefert. Das traurige Resultat: Alle Jungen starben in Calberlah, Ettenbüttel, Triangel und Wahrenholz.

Faszinierendes Bild in Klein Schwülper: Dort hatten sich die vier Jungen wegen den Kälte zusammengekauert und aufeinandergeschoben. So geschützt und gewärmt überlebten sie.

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