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Stadt Wolfsburg School‘s-Out-Party: Müll, Schläge und Randale
Wolfsburg Stadt Wolfsburg School‘s-Out-Party: Müll, Schläge und Randale
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23:59 03.04.2014
Gedränge vorm Einlass: Hunderte Besucher wollten rein (l.) - am besten gleichzeitig. Am Tag nach der Party begann vor der Eis-Arena das große Aufräumen (r.). Quelle: Hermstein / Schulze

Die Veranstalter hatte offenbar nicht mit diesem Riesenandrang gerechnet. 700 Teilnehmer hatten sich im Vorfeld angekündigt, hunderte standen dann ab 22 Uhr vor den Türen, die deshalb schließlich zeitweise ganz geschlossen wurden.

Während im Strike die jungen Leute zu Electro, House, Black und Chart-Musik feierten, entlud sich zwischen Eishalle und Bowling-Center der Frust der anderen. Sogar die Polizei musste anrücken, als Gäste aneinander gerieten. Ein Besucher wurde dabei durch Glasscherben im Gesicht verletzt.

Am nächsten Morgen glich der Platz einem Schlachtfeld, überall lag Müll. Unter anderem hatten Jugendliche eine Tonne mit Frittier-Fett, die zur Abholung bereit stand, ausgekippt. Gastronom Nafi Öztan (Eishalle) versuchte zusammen mit drei Helfern, die Sauerei zu entfernen: „Ich habe nichts dagegen, wenn Leute Spaß haben. Aber das ist kein Spaß!“ Vergeblich habe er bei Stadt und Feuerwehr um Hilfe gebeten, schließlich griff er zum Dampfstrahler, um die zentimeterdicke Schicht Fett zu lösen.

Jörg Genzmer, Inhaber des Strike, hatte seine Räume erstmals für die Veranstaltung einer überregionalen Agentur zur Verfügung gestellt. „Es wird wohl eine einmalige Veranstaltung bleiben - den Stress braucht niemand“, sagte er.

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