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Stadt Wolfsburg Schon wieder Knatsch bei „Haus & Grund“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Schon wieder Knatsch bei „Haus & Grund“
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00:24 04.03.2018
Der nächste Knatsch: Bei „Haus & Grund“ knirscht es hinter den Kulissen, zwei Vorstandsmitglieder traten zurück. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Beim Wolfsburger HauseigentümerverbandHaus & Grund“ knirscht es hinter den Kulissen. Zwei Mitglieder aus dem zehnköpfigen Vorstand haben ihren Rücktritt zum 1. Mai erklärt – sie wollten aus Unzufriedenheit mit Teilen der Vorstandsarbeit einen Aufsichtsrat als Kontroll-Gremium installieren, den entsprechenden Antrag wies die Vorstandsspitze aus formalen Gründen zurück. Erst vor drei Jahren hatte es im Vorstand des Vereins gekracht.

„Willkürliche Informationskontrolle“

In einem ausführlichen Schreiben begründen Schriftführer Marco Kröning und Pressewartin Mirjana Koops ihren Rücktritt aus dem Vorstand. Man sehe „Klärungsbedarf zu vielen Themen“ – Verwaltung der Mitgliedsbeiträge, Verantwortung für das angestellte Personal, Intransparenz, „willkürliche Informationskontrolle“. Als „letzter Tropfen“, so Kröning gegenüber der WAZ, habe die Ablehnung des Antrags auf Einrichtung eines Aufsichtsrats das Fass zum Überlaufen gebracht. Den Antrag für die Mitgliederversammlung im April lehnte die Vorstandsspitze aus formalen Gründen ab – erstens sehe die Satzung keinen Aufsichtsrat vor, zweitens seien Fristen nicht eingehalten worden. „Aber unserer Meinung nach sollte die Mitgliederversammlung als oberstes Gremium darüber entscheiden“, so Kröning zur WAZ – statt inhaltlicher Diskussion berufe sich die Vorstandsspitze auf Formalien.

Keine Stellungnahme vom Vorstand

Eine Stellungnahme der Vorstandsspitze erhielt die WAZ nicht – der erste Vorsitzende verwies auf seine Stellvertreterin, die ließ eine Anfrage per E-Mail unbeantwortet.

Erst vor drei Jahren hatte es mächtig Knatsch im Verein gegeben um den damaligen Vorsitzenden. Dem warfen Kritiker finanzielle Unregelmäßigkeiten vor, die Staatsanwaltschaft allerdings stellte ein Ermittlungsverfahren wieder ein. Versammlungen zur geplanten Abwahl des Vereinsvorsitzenden verliefen chaotisch; teils wurden mehr Stimmzettel abgegeben, als überhaupt Mitglieder anwesend waren. Zum Schluss sollte ein neuer Vorstand den Verein wieder in ruhiges Fahrwasser führen – jetzt gibt’s den nächsten Ärger.

Von Ulrich Franke

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