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Schockmagier Dan Sperry zauberte für die WAZ

Auf Deutschlandtour Schockmagier Dan Sperry zauberte für die WAZ

Schon als Achtjähriger führte Illusionist Dan Sperry in den USA blutige Tricks vor, heute begeistert er mit seiner Schock-Show viele Fans. Auf seiner Solo-Tour durch Deutschland tritt er im Mai auch in Wolfsburg auf. Bei der WAZ gab’s einen Vorgeschmack und überraschende Infos.

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Zu Gast in der Redaktion: Der Magier Dan Sperry besuchte die WAZ.
 

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg. Im Vorfeld seiner Strange-Magic-Solo-Tour besuchte Schock-Magier Dan Sperry die WAZ – und entpuppte sich als freundlicher Zeitgenosse. Sehr nett sei auch Dieter Bohlen zu ihm gewesen, erzählte er im Gespräch. Den Pop-Titan lernte der Illusionist aus den USA 2012 bei „Das Supertalent“ kennen, wo er den Sieg knapp verpasste.

Der erste Platz sei auch gar nicht sein Ziel gewesen, versichert der heute 32-Jährige. „It was fun“ – es habe einfach Spaß gemacht. Genau das sei auch der Grund, warum er als Magier auf der Bühne steht.

Stress sei für ihn im Job ein Fremdwort, versichert Sperry. Stress habe er höchstens, wenn übereifriges Sicherheitspersonal seine Zauber-Utensilien durchwühle und dabei zerstöre. Einige WAZ-Leser werden vermutlich Verständnis für das Misstrauen der Flughafen-Mitarbeiter haben, denn dieser Magier sieht mit seinen Piercings, Tattoos und der Vorliebe für schwarze Kleidung nicht besonders vertrauenserweckend aus. Alles nur Show? „Ich fühle mich einfach wohl so, wie ich bin“, sagt er und erzählt, dass er sich schon als Achtjähriger im Beisein seiner Cousins eine (Trick-)Stricknadel in den Arm gerammt und das (Kunst-)Blut spritzen lassen habe. „Für meine Familie war das normal.“

Für seine Fans, die „Abracabastards“, sind solche Nummern ein Muss. Sperrys Show ist deshalb erst für Kinder ab zwölf Jahren und selbst dann nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten freigegeben. Erstaunlich: Sein Idol ist David Copperfield – „auch wenn wir uns stark unterscheiden“. Und in Wolfsburg gefällt ihm der Weihnachtsmarkt am besten: „Da riecht es wunderbar.“ Überhaupt liebe er die deutsche Kultur, die Architektur, die Landschaft und das Essen – speziell Spätzle.

Zum Schluss gab’s kinderfreundliche Zaubertricks. Im CongressPark ist er am Sonntag, 6. Mai, um 19 Uhr zu Gast. Karten gibt’s bei der WAZ-Konzertkasse.

Von Andrea Müller-Kudelka

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