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Stadt Wolfsburg Schnell noch abstimmen: Zwei Wolfsburger sind für Filmpreis nominiert
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Schnell noch abstimmen: Zwei Wolfsburger sind für Filmpreis nominiert
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14:11 22.11.2018
Herzensangelegenheit: Sarah Mangione hat das Video ihren Fans gewidmet – als Mutmacher und Trost. Quelle: privat
Wolfsburg/Köln

Berührende Worte und schwindelerregende Drohnenflüge über Wolfsburg: Sarah Mangione (28) und Lennart Schinke (29) sind mit ihrem Film „Das Monster in mir“ für den Webvideopreis nominiert worden. Über Facebook und Whatsapp kann man noch bis zum 23. November für die beiden abstimmen.

Der knapp fünfminütige Youtube-Film wirkt wie eine Mischung aus Musikvideo und Poetryslam. Aus dem Off spricht Sarah Mangione, während der Zuschauer sie in verschiedenen Szenerien sieht oder irre Kameraflüge über Wolfsburg und Köln genießen kann. Der Text ist der Brief eines inneren Monsters: „Ich gebe dir das Gefühl, niemals hübsch genug, dünn genug, klug genug – einfach niemals genug zu sein.“

Am Ende wird der Film jedoch zur Mutmach-Botschaft – und die ist besonders an Mangiones Fans gerichtet. „Als ich anfing, in den Medien zu arbeiten, habe ich viel Feedback bekommen“, erzählt die 28-jährige Schauspielerin, die zuletzt auch Sendungen auf Pro7 und Sat1 moderiert hat. „Und viele Fans haben mir ihr Herz ausgeschüttet – oder mich gefragt, wie ich das mache, so selbstbewusst zu sein und niemals schlecht drauf.“

Das Video ist eine Hommage der Schauspielerin an Fans und Freunde

Als sie es nicht mehr schaffte, alle Nachrichten zu beantworten, reifte in Mangione die Idee des Videos. Eines Morgens schrieb sie den „Brief des Monsters“ auf und zeigte ihn ihrem Mitbewohner und Kollegen Lennart Schinke. Einige Monate später war es fertig, das beeindruckende Video, in dem auch Autostadt, Stadion und Phaeno eine prominente Rolle spielen. Denn Mangione und Schinke sind zwar vor drei Jahren nach Köln gezogen, doch: „Wolfsburg ist unsere Heimat und wird es immer bleiben. Die Stadt ist ein Teil von mir und ich wäre mir komisch vorgekommen, sie nicht in dem Video zu zeigen“, so Mangione.

Screenshot: Wolfsburg spielt in dem Video „Das Monster in mir“ eine große Rolle. Quelle: privat

Das Herzensprojekt, das die Schauspielerin und der Kameramann und Produzent in ihrer Freizeit auf die Beine gestellt haben, könnte jetzt den größten Internetvideopreis Europas gewinnen. Auf www.webvideopreis.de kann man noch bis zum 23. November für die beiden voten – und die Konkurrenz ist groß: Auch das Y-Kollektiv und die Wissenschafts-Vloggerin Mailab sind nominiert. „Wir sind, glaube ich, die Einzigen, die ihr Geld nicht mit Youtube verdienen“, so Mangione. „Deshalb hätten wir schon nie mit der Nominierung gerechnet.“ Doch selbst wenn „Das Monster in mir“ nicht gewinnen sollte – es hat längst ein begeistertes Publikum gefunden. Weit über 700 entzückte Kommentare auf Youtube beweisen das.

Eine nachdenkliche Botschaft, wunderschön bebildert – so ist das Video entstanden:

Von Frederike Müller

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