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Schloss: Neue Fassade und Fenster für Nordflügel

Wolfsburg Schloss: Neue Fassade und Fenster für Nordflügel

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt die Stadt  bei der Sanierung des Nordflügels des Schlosses: Gleichzeitig mit der bautechnischen Instandsetzung der Fassade wird auch der historisch korrekte Zustand wieder hergestellt.

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Komplett eingerüstet: Die Fassade des Nordflügels im Wolfsburger Schloss wird seit gestern saniert.

Quelle: Fotos: Manfred Hensel

Die Arbeiten begannen gestern und sollen gut ein Jahr dauern, 2,5 Millionen Euro sind dafür veranschlagt. Eine Untersuchung hatte 2008 den „dringenden Sanierungsbedarf“ ergeben. Stadtbaurätin Monika Thomas: „Wir mussten mit Holzbalken eine Notsicherung vornehmen“, die Witterung habe über Jahrzehnte die so genannte Kalkschlämme, eine Schutzschicht auf den Kalksteinen, weggespült. Diese Kalkschlämme wird nun wieder aufgebracht, was auch optisch den historisch korrekten Eindruck wieder herstellen soll.

Zudem werden zerstörte Bruchsteine ersetzt sowie Ritterfiguren und Obelisken nach restauratorischen Vorgaben überarbeitet. Und: Sämtliche Fenster im Nordflügel werden erneuert, schon im Hinblick auf die Zukunft. Bei späteren Sanierungen anderer Schloss-Bereiche soll dann ein einheitliches Fensterbild hergestellt werden. In der Vergangenheit waren immer wieder verschiedene Fenster eingesetzt worden.

Die Sanierungsarbeiten beginnen gezielt erst nach Ende der Feierlichkeiten zum Stadtgeburtstag, während der laufenden Arbeiten sollen Veranstaltungen aber auch weiterhin stattfinden können. In diesem Jahr wird zunächst der Innenbereich des Nordflügels saniert, 2014 dann die äußere Fassade. Der Flügel wird zu diesem Zweck eingerüstet und mit einer Schutzplane versehen.

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Schloss wird zum Kunstwerk

Verhüllungskünstler Christo lässt grüßen: Kunstpreisträgerin Bettina Pousttchi (Bild rechts) wird die Plane über dem Sanierungsgerüst am Nordflügel des Schlosses nächstes Jahr in ein temporäres Kunstwerk verwandeln.

Die deutsch-iranische Künstlerin ist aktuelle Gewinnerin des Kunstpreises der Stadt. Außer der obligatorischen Ausstellung im Schloss wird sie 2014 auch das temporäre Kunstwerk an der verhüllten Fassade arrangieren – voraussichtlich auf einer zweiten Plane. Wie genau das Werk aussehen soll, ist noch nicht entschieden. „Aber Bettina Pousttchi wird Elemente aus der Umgebung aufnehmen“, sagt Dr. Susanne Pfleger, Leiterin der städtischen Galerie. Bei einem Termin vor Ort habe sich die Künstlerin bereits über „das schöne Fachwerk“ gefreut.

2009 hatte Pousttchi die Berliner Kunsthalle per Fotoinstallation in den abgerissenen „Palast der Republik“ zurück verwandelt.

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