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Stadt Wolfsburg Schlimmer Verdacht: Wurde Katze Rapunzel vergiftet?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Schlimmer Verdacht: Wurde Katze Rapunzel vergiftet?
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00:19 19.04.2019
Schlimmer Verdacht: Die Katze „Rapunzel“ von Manfred Rost wurde mit starken Krämpfen in die Tierklinik eingeliefert. Er vermutet, dass sie vergiftet wurde. Quelle: privat
Vorsfelde

Große Sorgen um seine kranke Katze Rapunzel macht sich Manfred Rost aus Vorsfelde – und auch um alle weiteren Tiere in der Südstadt rund um den Adlerring. Er hegt den Verdacht, dass hier jemand vorsätzlich vergiftete Köder auslegt. „Ich habe gehört, dass es schon zwei ähnliche Fälle gab“, sagt er – und sucht nun nach Mitstreitern oder Zeugen. Bei der Polizei sind bisher laut Sprecher Thomas Figge keine Anzeigen eingegangen.

Warten auf Ergebnis aus dem Labor

Allerdings werden die Beamten erst tätig, wenn es handfeste Hinweise gibt. Rost wartet jetzt auf ein Ergebnis aus dem Labor, das seinen Verdacht möglicherweise bestätigt und so Anlass für Ermittlungen gibt. Die Tötung einer Katze ist eine Straftat, die versuchte oder fahrlässige Misshandlung eine Ordnungswidrigkeit – das kann theoretisch mit einem Bußgeld bis zu 25.000 Euro oder mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Zwölf Stunden später kam endlich eine erlösende Nachricht

Dass Rapunzel zu Hause etwas Falsches gegessen haben könnte, glaubt er nicht. Eine Nachbarin hatte die Freigängerin am späten Montagabend gegen 21.30 Uhr in der Siedlung entdeckt, sie lag offenbar von starken Krämpfen geplagt am Wegrand. Verzweifelt suchten Manfred Rost und seine Partnerin dann nach einem tierärztlichen Notdienst. In Wolfsburg und Umgebung waren sie nicht erfolgreich und Hannover war ihnen zu weit entfernt, deshalb ging es nach Mitternacht schließlich nach Königslutter zur Tierklinik am Elm. Zwölf Stunden später kam endlich eine erlösende Nachricht. „Rapunzel krampft nicht mehr, reagiert auf Licht, Geräusche und Ansprache“, freute sich Rost.

Helfer retteten Katze schon einmal aus einem Sack

Damit sei die Katze, die noch nicht einmal ein Jahr alt ist, übrigens schon zum zweiten Mal dem Tod knapp entronnen, erzählt der Halter. Er holte sie nach dem Krebstod seines Katers Mikesch von der Tierhilfe ab. Die Helfer hätten sie aus einem Sack gerettet, in dem mehrere Katzenbabys vermutlich ertränkt werden sollten.

Schon das dritte Opfer in Vorsfelde?

Über Facebook ruft Rost jetzt Zeugen zu Hinweisen auf, die zur Quelle der Vergiftung führen könnten. „Innerhalb kurzer Zeit ist Rapunzel das dritte Opfer zwischen Meisen- und Storchenweg, der Kreis ist also recht eng“, sagt Manfred Rost. Zudem ermutigt er Katzen- und Hundehalter, die einen ähnlichen Verdacht hegen, dieses bei der Polizei zu melden. „Da gilt ausnahmsweise mal das Motto viel hilft viel“, meint er. Zu erreichen ist Rost auch unter der Mobilfunknummer 0176/35969431.

Von Andrea Müller-Kudelka

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