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Schlechter Scherz: Falschmeldung warnte vor Horror-Clown

Wolfsburg-Vorsfelde Schlechter Scherz: Falschmeldung warnte vor Horror-Clown

Vorsfelde. Vor einem „bösartigen Clown“ in Vorsfelde wurde am Wochenende im Internet gewarnt. Wer den gesamten Text las, dem wurde klar, dass es sich um einen Witz handelte: Der Unbekannte habe Enten ins Wasser geschubst und sei mit einem unbeleuchteten Dreirad in Richtung Wendschott verschwunden, hieß es. Nicht alle konnten darüber lachen.

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Horror-Clown: Eine Falschmeldung über einen „bösartigen Clown“ in Vorsfelde kursierte jetzt im Internet (Screenshot re.).

Quelle: dpa (1) / Müller-Kudelka (1)

Ernster Hintergrund: In vielen Städten Norddeutschlands waren in den letzten Wochen sogenannte „Horror-Clowns“ gesichtet worden, die Passanten mit Waffen bedrohten. Die Polizei nimmt diese Vorkommnisse sehr ernst. „Solche Fake-Meldungen gibt es nicht erst, seit es die Clowns gibt“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Seit Jahren würden angebliche Kindesentführungen im Netz gemeldet; und seit 2015 gebe es auch immer mehr Internet-Beiträge über erfundene Straftaten von Flüchtlingen.

Das schürt Unruhe und führt zu Verschwörungstheorien - Presse und Polizei wurde sogar Verschleierung vorgeworfen. „Die sozialen Netzwerke als alleinige Informationsquelle zu nutzen ist gefährlich“, warnt Claus. Ein Vorgehen gegen solche Fake-Meldungen sei allerdings nicht einfach, selbst wenn es einen Kläger gibt und die IP-Adresse des Verfassers bekannt ist. Theoretisch möglich ist eine Ahndung nur bei Straftaten wie zum Beispiel Verleumdung, Volksverhetzung oder Vortäuschen einer Straftat. Allerdings: Ist ein Beitrag als Satire gekennzeichnet, gilt künstlerische Freiheit.

Die Clown-Meldung stammt von dem Portal www.24aktuelles.com . Auf der Startseite heißt es: „Erfinde deine eigenen Fake News und lege alle deine Freunde rein.“ Allerdings warnen auch die Macher der Seite: „Die Verfasser von Beiträgen, die Terrorakte verherrlichen oder die öffentliche Ordnung beeinträchtigen, setzen sich einer strafrechtlichen Verfolgung aus.“

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