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Schillerstraße: Stress an Haltestelle

Wolfsburg Schillerstraße: Stress an Haltestelle

An der Bushaltestelle Schillerstraße unter den Arkaden wurde gestern heiß diskutiert: Der Seniorenring hatte Politiker, Verbände und Verwaltung eingeladen, um vor Ort über Lösungen für Fußgänger, Radfahrer und Behinderte zu reden.

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Bushaltestelle Schillerstraße: Politiker und Verbandsvertreter diskutierten über die ungünstige Verkehrsführung und Lösungsmöglichkeiten.

Quelle: Britta Schulze

„Wir wurden von vielen Mitgliedern angesprochen“, berichtete Seniorenring-Vorsitzender Rocco Artale. Einige Probleme wurden vor Ort schnell sichtbar: Radfahrer schlängeln sich nach Ende des Radwegs zwischen den Bussen oder auf dem Gehsteig hindurch. Behinderte können nicht in Busse gelangen, weil Laternen oder Arkaden verhindern, dass an jeder Stelle die Rollstuhl-Rampe ausgeklappt werden kann. „Es ist alles zu eng“, sagte Christiane Preschel (Behindertenbeirat).

Welchen Weg die Verwaltung einschlagen soll, da sind sich die Interessengruppen aber nicht einig. Reinhold Schultz (VCD) und Maike Neumann-Balzereit (ADFC) plädieren für Tempo 30 und einen Radfahrerstreifen auf der Fahrbahn - als schnelle Verbindung von Nord und Süd. Theodor Diercks (BUND) und Ortsbürgermeister Detlef Conradt (SPD) finden den Vorschlag der Verwaltung sinnvoll, den Bürgersteig zu verbreitern und einen Radfahrweg vor den Arkaden entlang zu führen. Diese Planung aber hatte der Bauausschuss gestoppt. Der stellvertretende Vorsitzende Karl-Peter Wilhelm (CDU) erklärte: „Die Vorlage muss überarbeitet werden, dafür sollte jeder Verband ein bis zwei Prioritäten festlegen und dann kann die Politik entscheiden.“ Ratsherr Sieghard Wilhelm (Grüne) ahnt: „Eine optimale Lösung wird es hier nie geben.“ Trotzdem: 2015 müsse etwas geschehen. Denn, so Diercks: „Diskutiert wird jetzt seit 15 Jahren!“

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Fahrgastgespräch der WVG: Neuer Fahrplan ab 26. Oktober

Die WVG lud jetzt zum 75. Fahrgastgespräche ein. Vertreter der Verkehrswacht, der Verkehrsplanung, der Arbeitsgemeinschaft Verkehr, des BUND, des Behindertenbeirats, AFCD, der WMG und Fahrgäste nahmen teil.

WVG-Abteilungsleiter Ralf Todtenhöfer informierte, dass der neue Fahrplan mit besseren Takt- und Anschlusszeiten ab 26. Oktober gefahren wird (WAZ berichtete). Todtenhöfer: „Dann werden die Bauarbeiten an der Schlosskreuzung und der B188 soweit abgeschlossen sein, dass die Fahrpläne weitgehend eingehalten werden können.“ Im neuen Fahrplan wird es wesentliche Änderungen in der Linienführung geben. Die Linie 201 wird nicht mehr von Detmerode nach Kästorf fahren, sondern bis Wendschott und wieder zurück. Die Linie 202 führt ab dem 26. Oktober von Detmerode nach Kästorf oder Brackstedt und zurück.

Die Haltestellen Waldfriedhof wird in Kürze saniert.

Da die Haltestelle Kaufhof Westseite im Moment kein Kasseler Bord zum einfachen Ein- und Aussteigen hat, wird hier durch die Erneuerung einer gelben Markierung der Ein- und Ausstieg für Rollstuhlfahrer erleichtert.

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