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Schillerstraße: Kritik an Plänen der Stadt

Wolfsburg Schillerstraße: Kritik an Plänen der Stadt

2013 gab es eine Vorlage zur Umgestaltung der Bushaltestellen in der Schillerstraße (Höhe Kaufhof). Umwelt- und Verkehrsverbände übten Kritik an den Plänen: Der Platz an den Haltestellen sei nach dem geplanten Umbau für Fußgänger und Radfahrer zusammen nicht ausreichend. Dennoch will der Bauausschuss am 26. Februar erneut über den Vorschlag abstimmen.

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So geht‘s aus ihrer Sicht nicht: Wolfsburger Verkehrsverbände und der Behindertenbeirat kritisieren die geplante Umgestaltung der Schillerstraße.

Quelle: Photowerk (bs)

„Es ist für uns völlig unverständlich, dass im Ausschuss über eine Vorlage abgestimmt wird, an der im Vergleich zu 2013 nichts geändert wurde“, sagt Elke Braun vom Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). Die Stadt sieht noch immer vor, die Schillerstraße auf beiden Seiten nebeneinander mit einem Rad- und einem Gehweg zu versehen. Maike Neumann-Balzereit vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) bemängelt konkret, dass der geplante Radweg mit 1,60 Meter Breite zu schmal sei und dass es deshalb zu Problemen zwischen Radfahrern und Fußgängern an der Haltestelle kommen könne.

Auch für Rollstuhlfahrer sei der derzeit geplante Umbau keine gute Lösung, wie Christine Preschel vom Behindertenbeirat Wolfsburg erklärt: „Busse klappen für Behinderte eine gut einen Meter lange Rampe aus. Da wäre der Platz an der Haltestelle unzureichend.“ Der Appell der Umwelt- und Verkehrsverbände an die Stadt: Eine andere Lösung müsse für die Schillerstraße gefunden werden. Durch die Einführung einer Tempo-30-Zone etwa könnten die Radwege auf die Straße verlegt werden.

dn

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