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Schiffsunfall in Sülfelder Schleuse

Wolfsburg-Sülfeld Schiffsunfall in Sülfelder Schleuse

Havarie an der Sülfelder Schleuse! Das 80 Meter lange Binnenschiff „Fulda“ krachte am Donnerstag gegen einen Stoßschutzbalken. Bilanz: Der hölzerne Sperrbalken zerbarst, die Betonmauer dahinter hat einen tiefen Riss. Der Schaden ist massiv und liegt bei mehreren 10.000 Euro. Bis auf weiteres bleibt die Nordkammer für den Schiffsverkehr gesperrt.

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Unfall in der Sülfelder Schleuse: Ein Binnenschiff kollidierte mit einem Sperrbalken - verletzt wurde niemand.

Quelle: Archiv

Gegen 17.30 Uhr lief der 57 Jahre alte Kapitän mit der „Fulda“ aus Buxtehunde in der Schleuse ein. Er nutzte für sein Schiff, das 756 Tonnen Futter geladen hatte und auf dem Weg nach Bülstringen war, die Nordkammer, um die Schleuse zu passieren.

Dort passierte das folgenschwere Unglück: Offenbar versehentlich gab der Kapitän Fahrt voraus, das Schiff rammte einen Sperrbalken. Diese rund zwölf Meter langen Hölzer sind dazu da, um Stöße von Schiffen abzufangen, wenn sie unkontrolliert und zu weit in die Kammer hineinfahren. „Dieser Stoß war aber ziemlich heftig, der Balken brach“, erklärt Kai Römer, Leiter Schifffahrt beim Wasser- und Schifffahrtsamt in Uelzen.

Nicht nur das: Der Sperrbalken schob sich über das Schiff, die „Fulda“ prallte  mit voller Wucht gegen die Betonmauer und richtete erheblichen Schaden an. Immerhin: Das Schiff erlitt auch Schäden, konnte aber später weiterfahren. Die Wasserschutzpolizei ermittelt.

Ab nächster Woche wird der Schaden repariert, bis dahin bleibt die Nordkammer gesperrt. Derzeit können Schiffe die Sülfelder Schleuse nur über die neue Südkammer passieren. Dazu erklärte Kai Römer: „Im schlimmsten Fall kommt es zu Stoßzeiten zum Stau auf dem Kanal.“

jes

Der Text wurde aktualisiert

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