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Schiff schlug leck, Öl lief in den Kanal

Wolfsburg Schiff schlug leck, Öl lief in den Kanal

Umweltalarm am Mittellandkanal. Im Yachthafen schlug Dienstag früh ein verwaistes Sportboot leck, Öl und Diesel flossen aus. Die Feuerwehr legte eine Ölsperre; um die Bergung der halb versunkenen „Xandin“ muss sich nun der Besitzer kümmern.

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Halb untergegangen: Im Sportboothafen an der VW-Arena schlug gestern früh ein Schiff leck, die Feuerwehr legte eine Ölsperre.

Quelle: Photowerk (he)

Gegen 9 Uhr ging der Alarm auf der Wache ein.Das Heck der „Xandin“ lag halb unter Wasser, Öl und Treibstoff flossen aus. Die Feuerwehr rückte mit einem Dutzend Einsatzkräften und dem Schlauchboot aus, brachte flüssiges Ölbindemittel aus und legte eine Ölsperre rund um das Schiff. „Bergen können wir es mit unseren technischen Möglichkeiten nicht“, erklärte Einsatzleiter André Perner.

Auch Hafenmeister Ronald Rice eilte zur Unglücksstelle und besah sich das Schlamassel. Das Schiff müsse ausgepumpt, dann nach dem Leck gesucht werden; notfalls mit Tauchern. „Das wird teuer für den Besitzer“, befürchtete er sofort.

Die „Xandin“ hat nach seinen Worten ohnehin eine unglückliche Zeit hinter sich. Bereits seit zwei Jahren liege das Schiff in dem Sportboothafen neben der VW-Arena, wohl nach einem Motorschaden. Dann sei ein Streit um die Besitzverhältnisse ausgebrochen, der erst kürzlich entschieden worden sei. Rice: „Der Besitzer wollte das Schiff noch diese Woche auf dem Landweg nach Lübeck bringen gelassen.“

Schlecht gelaufen, fand auch Sportbootfahrer Walter Haft als Gastanlieger im Hafen: „Das war mal so ein schöner Cruiser. Jetzt ist es nur noch ein Wrack.“

fra

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