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Schäden im Schulzentrum

Rundgang in Westhagen Schäden im Schulzentrum

Der Schulausschuss begutachtete vor seiner Sitzung im Freizeit- und Bildungszentrum, was sich im Gebäude in den letzten Monaten getan hat – und wo es noch Makel gibt. Dach und Decke der Turnhalle zum Beispiel müssten dringend repariert werden. Für die 1250 Schüler von Gymnasium und Oberschule sind Ballspiele nämlich zurzeit dort wegen der Schäden verboten.

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Defekte Deckenplatten: Lars Niemann vom ASG erläuterte dem Ausschuss, warum die Turnhalle seit Monaten für Ballspiele gesperrt ist.

Quelle: ROLAND HERMSTEIN

Westhagen. Einiges hat sich in den letzten Monaten im Westhagener Schulzentrum an der Halberstädter Straße getan – vieles aber liegt noch im Argen. Das erfuhren die Mitglieder des Schulausschusses am Dienstag beim Rundgang durchs Gebäude.

Start des Rundgangs

Start des Rundgangs: Vom Foyer aus erkundete die Gruppe etliche Teile des verwinkelten Schulgebäudes.

Quelle: Roland Hermstein

Udo Fiedler (Oberschule), Lars Niemann (Albert-Schweitzer-Gymnasium) und Dirk Thielhorn (Verwaltung) erläuterten Makel und Fortschritte im 70er-Jahre-Bau. Unter anderem gibt es in Teilen statt des verblichenen Teppichs jetzt orangenes PVC, in 14 Räumen wurde der Bodenbelag versiegelt und verdunkelnde Vorhänge sorgen in 22 Klassen dafür, dass es im Sommer kühler bleibt und die Whiteboards sichtbar sind.

Ausschuss-Vorsitzende Christa Westphal-Schmidt (SPD) resümierte: „Es ist viel passiert, was Lehrer und Schüler zufriedenstellt. Perspektivisch muss man aber wohl über grundlegende Maßnahmen nachdenken.“ Das gilt etwa für veraltete Werkräume oder die Heizungsanlage.

Fiedler und Niemann hoffen zudem auf kurzfristige Lösungen für die Turnhalle, in der wegen schadhafter Deckenplatten seit einem Dreivierteljahr kein Ballsport mehr stattfinden darf. „Wir reden hier nicht von Extrawürsten, sondern von Notwendigkeiten“, betonte Fiedler und verwies auf Bedürfnisse von 1250 Schülern.

Problem: Das Dach ist jetzt zwar dicht, für die alten Platten aber gibt es wohl keinen Ersatz mehr im Handel. Immerhin: Zwei lädierte Sanitärräume sollen in den Herbstferien saniert werden.

Schön ist anders

Schön ist anders: Mitglieder des Schulausschusses begutachteten die Sanitärräume, die in den Herbstferien saniert werden sollen.

Quelle: Roland Hermstein

Christoph Andacht (Geschäftsbereich Schule) will dem Ausschuss im November ausführlich erläutern, welche Baumaßnahmen in Schulen in diesem Jahr insgesamt erledigt wurden. Es gehe um finanzielle Werte von etwa zwei Millionen Euro, schätzte er.

Von Andrea Müller-Kudelka

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