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Sauberkeit ist das A und O: Veterinäramt kontrolliert regelmäßig die Gaststätten

WAZ-Serie „MIt Sicherheit“ Sauberkeit ist das A und O: Veterinäramt kontrolliert regelmäßig die Gaststätten

Wer im Lokal essen geht, macht sich meist wenig Gedanken darüber, unter welchen Umständen das Menü zustande gekommen ist. Dabei sind saubere Küchen unglaublich wichtig. Regelmäßige Kontrollen führt das Veterinäramt durch.

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Blick in die Küche: Das Veterinäramt nimmt die Küchen von Gaststätten regelmäßig unter die Lupe.

Quelle: dpa

Wolfsburg. Unverdorbene Lebensmittel, kein Schmutz in der Küche – auch in der Gastronomie spielt Sicherheit eine große Rolle. Deshalb führt das Veterinäramt der Stadt Wolfsburg regelmäßige und nicht angekündigte Kontrollen in Lokalen durch. Doch das reicht nicht: Die Gastronomen müssen eine Selbstkontrolle durchführen – und diese genau dokumentieren.

Eine gute Regelung sei das, sagt Dehoga-Chef Wolfgang Strijewski. Denn es sei ganz im Sinne der Restaurantbesitzer, die Hygienevorschriften einzuhalten. „Der Gastronom hat ein großes Eigeninteresse, dass alles in Ordnung ist“, so Strijewski. Sauberkeit sei das A und O im Gewerbe. Gäbe es Beanstandungen und das Lokal müsse deshalb vielleicht sogar schließen, sei das der SuperGAU eines jeden Gastronomiebetreibers.

Zur Eigenkontrolle kommen noch die Überprüfungen des Veterinäramtes. Diese werden durch eine so genannte Risikoanalyse festgelegt, die eine Bundesverordnung vorgibt, so Elke Wichmann von der Kommunikation der Stadt. Dabei spielen Kriterien wie das Alter des Gastronomiebetriebes eine Rolle. Wechseln die Besitzer in kurzen Abständen, ist mit häufigeren Kontrollen zu rechnen, ist das Lokal seit Jahren in einer Hand und es gab nie Beanstandungen, tauchen Mitarbeiter des Veterinäramtes seltener auf. „In der Regel gibt es einmal im Jahr eine Kon-trolle“, erklärt Strijewski. Wer bei der Behörde auffällig geworden sei, bekomme häufiger mal Besuch.

Neben den regelmäßigen Überprüfungen durch das Veterinäramt gibt es nach konkreten Beschwerden noch Kontrollen, die unangemeldet erfolgen. Wichtig dabei: Die Beschwerde muss „berechtigt erscheinen“, so die Stadt. In den vergangenen fünf Jahren gab es 179 solcher Beschwerden, rund vier Fünftel davon im gastronomischen Bereich. „In diesen fünf Jahren mussten zwei Betriebe geschlossen werden“, berichtet Wichmann.

Von Sylvia Telge

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