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Satire mitten im Wahlkampf

Wolfsburg Satire mitten im Wahlkampf

Der Europawahlkampf treibt seltene Blüten. So auch am Samstag in der Fuzo, als „Die Partei, Region 38“ – gesponsert vom Satiremagazin „Titanic“ – mit Freibier und unsinnigen Forderungen auf sich aufmerksam machte. Am Abend zuvor hängten sie an Ausfallstraßen  Plakate auf, über die sich viele Wolfsburger wunderten. Satire oder Wahlkampf?

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Satire statt Wahlkampf: „Die Partei“ hielt den etablierten Parteien mit sinnlosen Forderungen den Spiegel vor.

Quelle: Photowerk

„Wolfsburg soll Weltkulturerbe werden“, „Zwei Samstage pro Woche“, „VW-Stammwerk nach Gifhorn verlagern“ – das fordern „Die Partei“ für den Raum Wolfsburg/Gifhorn. „Klingt doch gut“, fand Pressesprecher Sven Winkler. Er versprach: „Wir halten unsere Wahlversprechen genau drei Tage nach der Wahl. Danach tun wir das Gegenteil – wie alle anderen Parteien.“

Viele Wolfsburger blieben erstaunt stehen und lächelten: „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Wolfsburger Satire verstehen“, scherzte Winkler. „Viele finden die Aktion toll.“

Auch Max Kukoschke, Schatzmeister der Jungen Union Wolfsburg, blieb stehen und musste schmunzeln: „So eine Aktion sensibilisiert die Leute, gerade im Wahlkampf auf Inhalte politischer Aussagen zu achten.“ Natürlich sei „Die Partei“ eine Ohrfeige für etablierte Parteien, die oft genug inhaltslos werben würden, dies aber hinter Phrasen verstecken.

bis

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