Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Sanierung des Bewegungsbads ist zu teuer – kommt jetzt ein Neubau?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Sanierung des Bewegungsbads ist zu teuer – kommt jetzt ein Neubau?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:00 14.11.2018
Gutachten zum Bewegungsbad im Klinikum: (v.l.) Wilken Köster, Monika Müller und Marc Blanck streben einen Neubau an. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Die gute Nachricht: Das Bewegungsbecken im Klinikumskeller bleibt nutzbar. Die schlechte: Eine dringend notwendige Sanierung der Anlage aus den 70er Jahren würde laut Gutachten 1,75 Millionen Euro kosten und vermutlich länger als ein Jahr dauern. Jetzt hoffen die Stadt Wolfsburg und das Zentrum für ambulante Rehabilitation (ZAR) auf einen Investor, der einen Neubau auf dem Klieversberg realisiert.

ZAR steht als Partner und Mieter fürs Bad bereit

Eine „realistische Fläche“ habe man im Blick, sagt Klinikumschef Wilken Köster. Die Stadt Wolfsburg würde das Areal zu einem günstigen Preis oder als Erbpacht abgeben. Und Marc Blanck, kaufmännischer Leiter im ZAR, betont, man stehe als Mieter und Partner gern bereit. Allerdings nicht als Bauherr.

Bewegungsbad-Nutzer hoffen, dass es schnell geht

Der Arbeitskreis Bewegungsbad mit Vertretern der Fraktionen und Bürger erfuhr am Mittwoch ebenfalls von dem Plan und ist angetan – wenn es denn schnell geht. „Ich bin gespannt“, sagt Kerstin Winkler, Sprecherin der Nutzenden. Mit mindestens zwei Jahren für Planung und Bau muss man wohl rechnen.

Gesundheitsamt prüft regelmäßig

Sozialdezernentin Monika Müller hofft auf einen „fast nahtlosen Übergang“, obwohl niemand sagen kann, wie lange genau das Bewegungsbecken nutzbar bleibt. Das Gutachten zeigt: Es sind nicht nur Abnutzungserscheinungen. Der Estrich ist feucht – deshalb gibt’s Schimmelspuren. „Aber das Gesundheitsamt prüft regelmäßig“, betont Müller. Kleinigkeiten würden repariert. Auch der Brandschutz sei gewährleistet, betont Köster: Weil die Anlage Bestandsschutz hat und keine Brandschutztüren braucht, solange nicht umgebaut wird.

ZAR hat jetzt noch Kapazitäten frei

Falls es doch nicht klappen sollte mit dem nahtlosen Übergang, könnte das Schwefelbad mit Kursen frühmorgens um 6.30 Uhr oder an Wochenenden einspringen, sagt Köster. Auch in den Bädern in Sandkamp und Heiligendorf sowie im Badeland gäbe es Ausweichmöglichkeiten, so Müller. Zurzeit hat sogar das ZAR im bestehenden Becken Kapazitäten. Viele seien wegen der Diskussion nämlich abgesprungen. „Ich rechne damit, dass die Zahlen jetzt wieder steigen“, sagt Blanck.

Von Andrea Müller-Kudelka

Vom Stufenhochhaus ist nur noch ein Drittel übrig, Bagger rücken nun auch dem Rest zu Leibe. Für die Zeit des Abrisses wohnen die Bauarbeiter sogar auf dem Gelände.

14.11.2018

Wenn es nach den Grünen geht, dürfen Zirkusse mit Tigern, Löwen und Nilpferden bald nicht mehr in Wolfsburg auftreten. Ihren Wunsch nach einem Wildtierverbot erklären sie aber nicht mit Tierschutzgründen.

14.11.2018

Die Eichendorffschule engagiert sich schon seit vielen Jahren bei der zentralen Gedenkfeier am Mahnmal auf dem Klieversberg. Außerdem sammeln Schüler Spenden für die Kriegsgräberfürsorge..

14.11.2018