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Sanierung am Phaeno: Roboter fräst Löcher

Wolfsburg Sanierung am Phaeno: Roboter fräst Löcher

Sorgenkind Phaeno: Am Montag begann die aufwändige Testphase für die Sanierung der zehn Cones - in Arbeitsfugen dringt Wasser ein. Die eigentliche Sanierung soll im Sommer 2014 beginnen, wird viele Monate dauern und Millionen Euro kosten.

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Sanierung der Cones: Ein Roboter fräst Löcher in den Stahl. Die Baustelle wurde mit einem Zelt verkleidet (unten). Photowerk (he/2)

Quelle: Roland Hermstein

Die gute Nachricht vorneweg: „Auf den ersten Blick sieht der Bewehrungsstahl gut aus“, stellte der Projektleiter Phaeno der Neuland, Jens Meyer, am Montag fest. Zuvor hatte ein Roboter eine erste Öffnung in die Fuge des Cone 1 gefräst, mit enormem Wasserdruck. Noch bis Ende Januar wird an diesem Cone erprobt, wie die Sanierung aller zehn Stützpfeiler ab 2014 vonstatten gehen kann.

Die technische Methode ist aufwändig: Ein Roboter fräst mit 2500 bar Wasserdruck jeweils einen Meter breite Löcher in den Beton und legt die Bewehrung frei, an allen zehn Cones muss der Stahl in Augenschein genommen werden, weil dort Feuchtigkeit eindringen kann. Anschließend wird das Loch neu zubetoniert, dann kommt die nächste Stelle dran.

Weil die Sanierung im laufenden Betrieb erfolgt, wird im Testlauf auch geklärt, ob die Arbeiten zu großen Störungen im Museum führen. Erste Hoffnung: Zumindest der Geräuschpegel hält sich in Grenzen. „Wir sind nach dem Test ganz entspannt, was die Lautstärke betrifft“, sagt Phaeno-Geschäftsführer Michel Junge.

Alles andere als entspannt dürften die Verantwortlichen die Kostenfrage sehen. Vermutlich müssen zum Schluss Stadt oder Neuland die Reparatur bezahlen. Zur Höhe der Kosten machen beide keine Angaben - sie dürften bei vielen Millionen liegen.

fra

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