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Stadt Wolfsburg Toller Erfolg: „Sanddamm“ bringt Trinkwasser für 1000 Menschen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Toller Erfolg: „Sanddamm“ bringt Trinkwasser für 1000 Menschen
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17:31 02.08.2018
Besuch in Ostafrika: Die Wolfsburger Initiative Wasser für Kenia schaute sich mit Lehrern aus Niedersachsen ein besonderes Staudamm-Projekt an. Quelle: Privat
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Vorsfelde

Akuter Wassermangel ist in Kenia oftmals bittere Realität. Die Wolfsburger Initiative Wasser für Kenia um Dr. Christoph Stein und Ehefrau Almut hat es sich zum Ziel gesetzt, das lebenswichtige Element mit gezielten Projekten verfügbar zu machen. Dazu gehört der mit Spenden vom Vorsfelder Phoenix-Gymnasium finanzierte Kwa-Mulwa-Sanddamm, den das Ehepaar jetzt zusammen mit Geographie-Lehrern von niedersächsischen Schulen besucht hat.

So funktioniert die Wassergewinnung

Das Funktionsprinzip des Staudamms: Eine drei Meter hohe Betonwand staut den Fluss während der Regenzeit auf. Dadurch lagert sich Sand ab. „Ein Kubikmeter des Flusssandes mit einem Hohlraumvolumen von circa 40 Prozent kann etwa 400 Liter Wasser speichern“, erläutert Dr. Christoph Stein.

In den vergangenen beiden Jahren hat der nur selten fließende Fluss eine etwa drei Meter dicke Sandschicht abgelagert. „Bei unserem Besuch berichteten die Bewohner, dass nun über 1000 Menschen und ihr Vieh sauberes Wasser erhalten“, erklärte Dr. Christoph Stein.

Projekt basiert auf Spenden vom Phoenix-Gymnasium

Dieser bemerkenswerte Erfolg ist letztlich auch auf die Spendenbereitschaft des Vorsfelder Phoenix-Gymnasiums zurückzuführen. Die Schule hatte 2016 das Baumaterial und die fachliche Anleitung für den Bau des Damms finanziert, die Errichtung erfolgte durch die Einheimischen vor Ort.

Die Methode stammt von den Elefanten

„Der Sanddamm ist ein überzeugendes Beispiel für Hilfe zur Selbsthilfe“, bilanzierte Dr. Christoph Stein für die Initiative Wasser für Kenia. Abgeschaut haben sich die Menschen diese besondere Methode der Wassergewinnung übrigens von den Elefanten. Diese suchen in der Trockenzeit nach sandreichen Stellen in trockenen Flussbetten, um dort gezielt nach Wasser zu graben.

Von Jörn Graue

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