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Salafisten: Polizei will vorbeugen

Wolfsburg Salafisten: Polizei will vorbeugen

Nach der spektakulären Festnahme eines Wolfsburger IS-Kämpfers wollen die Behörden in Wolfsburg Wiederholungsfälle nach Möglichkeit verhindern. „Bei diesem Thema setzen wir in allererster Linie auf Prävention“, sagt Polizeichef Hans-Ulrich Podehl.

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Am Donnerstag letzter Woche hatte ein SEK den 25-jährigen Deutsch-Tunesier nach seiner Rückkehr aus dem Kriegsgebiet in Syrien/Irak festgenommen (WAZ berichtete). Beim Zugriff durch das LKA war die Wolfsburger Polizei nur mittelbar beteiligt, bei der Vorbeugung will sie aktiv voran gehen. „Das Thema bewegt uns stark“, sagt Podehl. An junge Moslems, die möglicherweise kurz vor der Radikalisierung stehen, kommen die deutschen Behörden aber nur schwer heran. Podehl: „Darum müssen wir offene Türen finden für Familie, Freunde oder Verwandte, die sich jemandem anvertrauen möchten.“

Über die mögliche Einrichtung einer eigenen Beratungsstelle in Wolfsburg aber wird noch diskutiert. Zumindest so lange setzt die Stadtverwaltung auf ihr Integrationsreferat als Anlaufstelle. Das Referat im Rathaus B ist zu den normalen Bürozeiten geöffnet und telefonisch unter 05361-282292 erreichbar. Stadt-Sprecher Andreas Carl: „Dort wird das Thema selbstverständlich höchst vertraulich behandelt.“

fra

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