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Stadt Wolfsburg Sabine Bittner: Es war Auftragsmord!
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Sabine Bittner: Es war Auftragsmord!
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17:03 25.11.2014
Mordfall Sabine Bittner: Vor zwei Jahren ist die 47-Jährige in Reislingen Südwest ermordet worden. Nach dem Täter wurde auch über die TV-Sendung "Aktenzeichen XY..." gefahndet. Quelle: Gero Gerewitz
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Heute zog die Polizei eine Bilanz zum Ermittlungsstand. An der wichtigsten Erkenntnis ließen Polizeichef Hans-Ulrich Podehl, Soko-Leiter Hans-Jürgen Blötz, Kripo-Chefin Imke Krysta und Polizeisprecher Sven-Marco Claus keinen Zweifel: Die Ermittler sind felsenfest davon überzeugt, dass die 47-Jährige Opfer eines Auftragskillers wurde. „Schon die Kaltblütigkeit der Tatausführung spricht für eine hohe Wahrscheinlichkeit“, sagt Blötz. Was die Ermittler bisher nie offen aussprechen wollten: Ganz offenbar wurde das Opfer durch zwei gezielte Genickschüsse regelrecht hingerichtet, der Täter benutzte höchstwahrscheinlich einen Schalldämpfer - niemand in der Nachbarschaft hörte die Schüsse.

Weitere handfeste Indizien nennt Claus: „Es gibt keinen Hinweis auf einen Einbruch, es war kein Raub.“ Eine beachtliche Summe Bargeld, mit der Sabine Bittner eine an diesem Tag erwartete Möbellieferung bezahlen wollte, blieb unangetastet zurück. Die vereinbarte Möbellieferung spielt eine weitere wichtige Rolle. Sabine Bittner hatte sich aus diesem Grund am Tattag extra frei genommen, normalerweise wäre sie gar nicht zu Hause gewesen. Sven-Marco Claus: „Die Tat geschah nicht zufällig. Der Täter muss das Wissen erlangt haben, dass sie genau an diesem Tag zu Hause war. Mit der Tötung des Opfers hatte er sein Ziel erreicht und verließ das Haus.“

99 Prozent aller Morde, so Polizeichef Podehl, liege eine Beziehungstat zugrunde. Doch das komplette Umfeld vom Ehemann über die Familie, Verwandte, Freunde bis zum Au-Pair-Mädchen wurde abgeklopft, alle hatten Alibis - auch darum geht die Polizei weiter vom Auftragskiller aus.

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