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Stadt Wolfsburg SPD fordert Umgestaltung des Sara-Frenkel-Platzes
Wolfsburg Stadt Wolfsburg SPD fordert Umgestaltung des Sara-Frenkel-Platzes
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17:17 10.06.2018
Sara-Frenkel-Platz: Das Denkmal am Nordkopf soll nach Meinung der SPD mehr über das Schicksal der früheren NS-Zwangsarbeiterin aufklären. Quelle: Britta Schulze
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Stadtmitte

Sechs Info-Tafeln erläutern das Denkmal am Sara-Frenkel-Platz – „doch die sind leider nicht zu sehen“, betonte SPD-Ratsfrau Iris Schubert. Die Jusos hatten bunte Kartons gebastelt und stellten sie auf die Tafeln – jeweils mit einem nach unten weisenden Pfeil. „Jetzt sieht jeder die Info-Tafeln“, erklärte Juso-Vorsitzender Ahmede Metsahel die Aktion.

Damit nicht genug: Aus Karton hatten die Jusos zudem „Zeitungen“ gebastelt, die an die frühere Zwangsarbeiterin Sara Frenkel erinnerten – damit setzten sie sich demonstrativ auf Bänke rund ums Denkmal. „So kann jeder Passant sehen, dass es uns um die Infos rund um Sara Frenkel geht“, sagte Schubert. Ihr Vorschlag: Die Stadt solle eine Stele mit QR-Code für Infos im Internet sowie mit Hinweis auf die Info-Tafeln an den Bänken aufstellen. Auch die Info-Tafeln solle sie überarbeiten: „Darauf steht die Kunst im Vordergrund – aber die Geschichte von Sara Frenkel und den Zwangsarbeitern sollten im Vordergrund stehen.“ Leider lehne dies der Kulturausschuss bisher ab, sagt Schubert, die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses ist.

Für das Aufstellen einer Info-Stele macht sich auch der Verein „Erinnerung und Zukunft“ stark: „Die Stadt will fünf Stelen an der Poststraße aufstellen“, so die Vorsitzende Gisela Rühl. „Da kann sie auch gleich eine sechste am Sara-Frenkel-Platz aufstellen.“

Von Carsten Bischof

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