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SPD: AG 60plus tagt in Wolfsburg

Ministerpräsident kommt SPD: AG 60plus tagt in Wolfsburg

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus hält ihre zweitägige Bundeskonferenz in Wolfsburg ab. Am Donnerstag kommt prominenter Besuch: Ministerpräsident Stephan Weil und Ex-Generalsekretär Hubertus Heil.

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Diesmal in Wolfsburg: Der SPD AG 60plus hält ihre Bundeskonferenz im CongressPark ab.

Quelle: Britta Schulze

Stadtmitte. Die SPD steht nach dem miserablen Ergebnis bei der Bundestagswahl vor großen Herausforderungen. Das weiß die Arbeitsgemeinschaft 60plus – und gab sich bei der zweitägigen Bundeskonferenz, die am Mittwoch im CongressPark begann, kämpferisch. Delegierte aus ganz Deutschland diskutieren und stimmen über zig Anträge ab.

Am Donnerstag kommt prominenter Besuch: Ministerpräsident Stephan Weil und Ex-Generalsekretär Hubertus Heil. Weil im laufenden Wahlkampf zu unterstützen, sei für die Genossen keine Frage. „Wir müssen Stephan Weil zeigen, dass wir alle noch da sind“, sagte Karl Finke, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Selbst Aktiv“. Dafür erhielt er viel Applaus von den Delegierten.

Die Konferenz fand diesmal in Wolfsburg statt – „hier haben wir bessere Sitzgelegenheiten als in Rostock“, lobte Bundesvorsitzende Angelika Graf. Bei der letzten Bundeskonferenz sei es etwas eng gewesen. Das Lob freute Bürgermeister Ingolf Viereck, der für die SPD im Rat sitzt. Mehr Platz sei gut, obwohl die Genossen angesichts des schlechten Bundestagswahl-Ergebnisses enger zusammenrücken müssten. Viereck gab den Delegierten einen kurzen Überblick von Wolfsburg. Er berichtete von der hohe Arbeitslosigkeit in den 90ern, über die erfolgreiche Kampagne, viele, viele neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Ingolf Viereck sprach aber auch die schwierige Lage nach der VW-Diesel-Affäre an. „Wir sind zuversichtlich, dass wir die Krise meistern.“ Wolfsburg habe viel zu bieten: Kunstmuseum, Phaeno, Autostadt, Eishockey und Fußball auf Bundesliga-Niveau. Nur eins habe die VW-Stadt nicht: ein Nachtleben. „Wir arbeiten so viel, da haben wir gar keine Zeit zum Feiern“, so Viereck schmunzelnd.

Von Sylvia Telge

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