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SEK-Einsatz nach Familienstreit: Messerstecher gefasst

Wolfsburg-Ehmen SEK-Einsatz nach Familienstreit: Messerstecher gefasst

Schlimme Messerattacke in Ehmen! Ein 46-Jähriger griff gestern Nacht seine Mutter (69) mit einem 30 Zentimeter langen Messer an. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei (SEK) musste den Mann überwältigen, das schwer verletzte Opfer wurde noch in derselben Nacht im Klinikum operiert.

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Waffennarr: Das SEK überwältigte heute morgen einen Messerstecher.

Quelle: Foto: Archiv

Der 46-Jährige geriet mit seiner Mutter in deren Haus an der Auguststraße in heftigen Streit – und rastete offenbar komplett aus. Die 69-Jährige erlitt starke Schnittverletzungen am Kopf und an einer Hand. Gegen 3 Uhr morgens flüchtete das Opfer blutüberströmt zum Nachbarn und alarmierte die Polizei.

Da der 46-Jährige Hieb- und Stichwaffen sammelt, zog die Wolfsburger Polizei das SEK aus Hannover hinzu. Die Beamten versuchten mehrfach, mit dem Mann in Kontakt zu treten. Als diese Versuche scheiterten, griffen die Spezialisten gegen 6.30 Uhr an der Auguststraße zu.

Der 46-Jährige ließ sich ohne Widerstand festnehmen – bei ihm fanden die Polizisten die 30 Zentimeter lange Tatwaffe, ein sogenanntes Ranger-Messer.

Die 69-jährige Ehmerin wurde ins Klinikum eingeliefert. Ihre Verletzungen waren so stark, dass sie sofort operiert werden musste. Dem Tatverdächtigen wurde zudem eine Blutprobe entnommen. Er wurde gestern verhört. „Die Hintergründe des Streits sind noch unklar, die Ermittlungen dauern an“, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

Die Nachbarn zeigten sich  gestern außerordentlich entsetzt über den blutigen Streit. „Das ist eigentlich eine ganz ruhige Familie. Den Sohn habe ich hier selten gesehen“, sagte eine 72-Jährige gegenüber der WAZ.

rpf

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