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Runder Tisch mit Hells Angels

Wolfsburg Runder Tisch mit Hells Angels

Nach der Warnung der Partei Die Linke vor einem wachsenden Einfluss der Hells Angels in Wolfsburg melden sich jetzt die Rocker zu Wort. Die Clubmitglieder distanzieren sich von kriminellen Geschäften – und bieten Politik und Polizei das Gespräch am Runden Tisch an.

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Rocker-Kneipe im Kaufhof: Das Lokal „The Other Place“ verkauft Produkte der Hells Angels.

Die Vorwürfe von Linken-Ratsfrau Pia Zimmermann weisen die hiesigen Rocker zurück. „Das ist Rufmord“, sagt Andreas Müller, Mitglied der Hells Angels aus Wolfsburg. Abgesehen von der Kneipe „The Other Place“ im Kaufhof hätten die Hells Angels keinen Einfluss in der Stadt. „Nicht auf Wirtschaft oder Politik, und im Rotlichtmilieu bei irgendwelchen Drogen- oder Waffengeschäften schon gar nicht“, so Müller. Die Hells Angels in Wolfsburg begrüßten den Vorschlag der Linken, einen Runden Tisch zum Thema Motorradclubs einzurichten – „wenn wir denn auch daran teilnehmen dürfen“, betont Müller.

Ein Vorschlag, den Zimmermann gerne aufgreifen möchte. „Es geht nicht darum, alle Rocker generell zu kriminalisieren“, sagt die Ratsfrau. Für die Rockerclubs in Deutschland sei Kriminalität zwar ein Leitmotiv – „in Wolfsburg gibt es dafür aber offenbar keine konkreten Hinweise“, räumt sie ein.

Auch die Red Devils, die Unterstützergruppe der Hells Angels, zeigen sich gesprächsbereit. „Die Vorwürfe sind aus der Luft gegriffen“, sagt deren Chef Hardy York.

htz

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