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Rund 400 Teilnehmer marschierten mit Laternen zum Schillerteich

Martinsumzug Rund 400 Teilnehmer marschierten mit Laternen zum Schillerteich

Einer von Wolfsburgs größten Umzügen zum Martinstag startete an der Christophorus-Kirche. Erstmals fand das Abschlussfest an der katholischen Kita in der City statt.

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Martinsumzug: Die Polizei sperrte für etwa 30 Minuten die Straße, als die Teilnehmer Richtung Schillerteich zogen. In der Kirche sangen die Vorschulkinder.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Stadtmitte.  Einer der größten Laternenmärsche zum Martinstag (11. November) startet in Wolfsburg in jedem Jahr an der St. Christophorus-Kirche in der Innenstadt, organisiert von der katholischen Kita der Gemeinde. Diesmal war es – leicht verspätet – am Montag so weit. Rund 400 Teilnehmer waren mit dabei.

In der Kirche

In der Kirche: Bevor der Umzug startete, sangen und spielten Vorschulkinder der St.-Christophorus-Kita.

Quelle: Sebastian Bisch

Mehr als 200 Gäste gingen vorher in die Kirche, wo Vorschulkinder das „Licht der Liebe“ besangen. In einer kurzen Spielszene zeigten sie auch, wie der Heilige Martin im Jahr 334 nach Christi in Gallien (Frankreich) seinen Mantel mit dem Schwert zerteilte, um mit der einen Hälfte einen Bettler zu wärmen. „Es wird hell, wenn Menschen füreinander da sind“, sagte Dechant Thomas Hoffmann. Hell leuchteten dann auch die Fackeln, die die drei Umzugs-Begleiterinnen der Malteser trugen: Inge Schultz, Linde Fuchs und Rosa Leicht. Premiere: Erstmals fand die Abschlussveranstaltung nicht am Seniorenheim, sondern hinter dem Kita-Gebäude statt. Dernière: Zum letzten Mal führte Reiter Jason Kiel (14) auf Stute Samira als Heiliger Martin den Zug an. Sein Pferd ist alt, muss künftig kürzer treten.

Die Bigband Tappenbeck spielte während des Marsches Richtung Schillerteich Lieder wie „Ich gehe mit meiner Laterne“ und beim Fest auch Dixieland. Am Tor bekamen Kinder einen Keks in Form einer Martinsgans. „Nette ältere Damen aus der Gemeinde backen sie jedes Jahr“, erzählte Antje Reichardt, die zum Organisationsteam gehörte. Eltern und Erzieherinnen hatten zudem Hot Dogs und Ofenkartoffeln sowie Dosenwerfen und Feuerkörbe vorbereitet.

Von Andrea Müller-Kudelka

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