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Stadt Wolfsburg Ruhige Inszenierung: Der Milliardär und die Schriftstellerin
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ruhige Inszenierung: Der Milliardär und die Schriftstellerin
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00:16 15.01.2014
Eine undurchsichtige Liebe: „Mr. & Mrs. Nobel“ war im Wolfsburger Theater zu sehen. Quelle: Mike Vogelsang
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Esther Vilar bringt Bertha von Suttner (1843 bis 1914) gleich zweifach auf die Bühne. Die reife Bertha bereitet ihre Dankesrede anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises 1905 an sie als erster Frau vor. Christiane Hammacher gibt sie als elegante, souveräne Dame (schöne Kostüme hat Anna Brandt entworfen), die sich auf ein kritisches Zwiegespräch mit ihrem jungen Ich einlässt und wohl im Nachhinein manche frühere Entscheidung bedauert.

Katharina Haindl überzeugt als junge Bertha, die in Paris eine Anstellung bei Alfred Nobel (1833 bis 1896) sucht, mit bodenständiger Frische, Energie und Charme. Dieser unkonventionellen Person traut man durchaus zu, den Chemiker und Dynamit-Erfinder zu überreden, sein riesiges Vermögen nach dem Tod in eine wohltätige Sache (den Nobel-Preis) zu investieren. Und sei es nur, um das schmutzige Geld reinzuwaschen.

Alfred Nobel selbst? Michael Roll zeichnet ihn in Werner Haindls ruhiger Inszenierung nachhaltig als Mann mit arroganten Macken, der in einem Holzsarg (unübersehbar im sparsamen Bühnenbild von Claudia Weinhart aufgestellt) mit Luftlöchern gern die Intelligenz seiner Besucher testet. Der seine Geliebte und spätere Ehefrau (Juliane Fechner als aufmüpfiges Dummchen) respektlos behandelt, während Julian Bayer den gräflichen Ehemann Berthas spielt, einst in großer Leidenschaft mit ihr verbunden, inzwischen in kühler Distanz zu ihr. Sebastian Sash als Butler füllt seinen fast stummen Part mit Mimik und Gestik rollengerecht aus.

km

Velpke. Dramatische Tier-Rettung: In einem Teich im Velpker Steinbruch hatte sich ein Schwanen-Paar in einer illegal ausgelegten Angelschnur verheddert - Bärbel Gädke vom Wolfsburger Tierschutzverein und die Freiwillige Feuerwehr aus Velpke eilten am Samstagmittag zur Hilfe. Die Schwanen-Dame konnten sie retten, deren Partner war qualvoll verendet.

12.01.2014

Säure-Alarm im CongressPark: Ein beißender Gestank verbreitet sich am Samstagmorgen bei der Hochzeitsmesse im unteren Foyer, zwei Messe-Mitarbeiter klagten über Übelkeit. Der schlimme Verdacht: Jemand hätte im CongressPark vorsätzlich Buttersäure ausgekippt. Die Feuerwehr rückte aus, die Polizei ermittelt wegen Hausfriedensbruch und Körperverletzung gegen Unbekannt. Die Messe konnte trotzdem stattfinden.

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20.000 Euro Schaden entstand bei einem Unfall am Samstag in der Innenstadt.

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