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Rossinistraße: Stadt lehnt Interessentenweg ab

Wolfsburg Rossinistraße: Stadt lehnt Interessentenweg ab

Die Pläne zum Neubaugebiet „Rossinistraße“ sind umstritten. Stein des Anstoßes ist ein geforderter sechs Meter breiter Interessentenweg mit Grünstreifen, der die vorhandenen Grundstücke an der Verdistraße von den künftigen trennen soll. Die Stadt plädiert für eine Alternative.

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Baugebiet Rossinistraße: Als Kompromiss zu dem von PUG und CDU geforderten Interessentenweg schlägt die Verwaltung einen Streifen vor, der von den Eigentümern nicht bebaut werden darf.

Quelle: Sebastian Bisch

PUG und CDU fordern diesen Weg samt Grünstreifen, damit die Grundstücksbesitzer auch künftig wie bisher von hinten auf ihre Flächen kommen. „Solche Wege gibt es in vielen Baugebieten“, betont Frank Roth (CDU). „Dadurch wollen wir Konflikte zwischen Alt- und Neubürgern mindern“, sagt Bernd Riebau (PUG).

Stadtplaner Peter Albrecht lehnt diesen Vorschlag ab: „Dadurch würden wir Grundstücke verlieren.“ Außerdem seien Unterhalt und Pflege nicht zu regeln: „Das müssten die Leute selbst machen.“ Deshalb schlug er einen Kompromiss vor: Auf den nördlichen Grundstücken, die direkt an die Grundstücke an der Verdistraße grenzen, soll auf einem drei Meter breiten Streifen nichts gebaut werden dürfen - keine Stellplätze, keine Garagen, keine Nebengebäude. Dort sei nur Gartennutzung erlaubt - was dann wirkt wie ein Grünstreifen zwischen alten und neuen Grundstücken. „Danke für diesen Kompromiss“, sagt Olde Dibbern (SPD). Vize-Ortsbürgermeisterin Barbara Fliegner-Lühr (SPD) hätte lieber den von CDU und PUG geforderten breiteren Streifen gehabt: „Aber wir wollen keine Baugrundstücke verlieren.“

An der Rossinistraße sollen etwa 25 Wohneinheiten in Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern entstehen. Das Baugebiet soll verkehrsberuhigt werden.

bis

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