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Stadt Wolfsburg Rosi Marx zerschneidet Spielzeugfiguren
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Rosi Marx zerschneidet Spielzeugfiguren
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14:00 03.10.2018
Raum für Freunde: Der Kunstverein zeigte eine Ausstellung von Rosi Marx. Quelle: Sylvia Telge
Alt-Wolfsburg

Bei der neuen Ausstellung im Kunstverein müssen die Besucher sehr genau hinschauen. Denn die Wolfsburger Künstlerin Rosi stellt ihre Arbeiten im „Raum für Freunde“ aus – und ihre Objekte sind dafür bekannt, dass der Betrachter oft erst beim zweiten Mal interessante Details sieht. Eröffnung ist am Donnerstag, 4. Oktober, um 19 Uhr im Schloss.

Rosi Marx: So bleibt nur das Wesentliche über

Die Ausstellung ist nach dem Titel einer Werkgruppe benannt: „Bus Stop“. Die Arbeit besteht aus zwei alten Postkarten, die Rosi Marx in ihrer typischen Arbeitsweise bearbeitet hat: Sie übermalte sämtliche Dinge auf den Karten, übrig blieben jeweils knallgelbe Busse, einer davon steht an einer Haltestelle, im Hintergrund sind noch Berge zu erkennen. „So bleibt nur noch das Wesentliche über – die Busse“, erklärt die Künstlerin.

Rosi Marx: Ihre Ausstellung wird am 4. Oktober eröffnet. Quelle: Sylvia Telge

Übermalen, collagieren, Dinge, die sie auf Flohmärkten gefunden oder geschenkt bekommen hat, auseinander nehmen und neu zusammenfügen – das kennzeichnet die Arbeit der Arti-Preisträgerin von 2018. Das zeigt die kleine, aber feine Ausstellung im Kunstverein noch einmal sehr schön. Und das zeigt die Werkgruppe „Second Life“: Rosi Marx schnitt dafür Spielzeugfiguren auseinander, fügte deren Köpfe, Oberkörper mit Teilen von anderen Figuren zusammen. Manche Objekte bekamen noch eine Wachs-Schicht. „Dadurch erhalten sie einen morbiden Charakter“, erklärt die Künstlerin. So thront auf dem Körper des Schwarzwaldmädels ein Dinosaurier-Kopf. Spielzeug-Figuren sind noch in einer weiteren Werkgruppe zu finden: in „Made in Germany“ fügt sie Kabelbinder mit Plastikfiguren zusammen und bemalt die – es sind alles Dinge, die Made in China sind.

Von Sylvia Telge

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