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Roger Willemsen: Leiden im Bundestag

Wolfsburg Roger Willemsen: Leiden im Bundestag

Im Rahmen der Lesetage im Hallenbad-Kulturzentrum präsentierte der Autor und frühere Fernsehmoderator Roger Willemsen am Freitagabend sein neues Buch „Das hohe Haus“. Dafür hatte Willemsen ein Jahr lang sämtliche Sitzungen des Deutschen Bundestags von der Zuschauertribüne aus verfolgt.

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Roger Willemsen: „Ich habe ein Jahr lang für Sie gelitten – nun möchte ich Ihnen etwas davon zurückgeben.“

Quelle: Britta Schulze

„Ich wollten als mündiger Bürger einen ungefilterten Blick auf das parlamentarische Arbeiten erhalten“, erklärte Willemsen den Besuchern im ausverkauften Hallenbad seine Buch-idee. Für die zwölf Monate im Parlament brauchte Willemsen nicht nur gutes Sitzfleisch, sondern auch starke Nerven. „Ich habe ein Jahr lang für Sie gelitten - nun möchte ich Ihnen etwas davon zurückgeben.“

Willemsen berichtete von einer funktionslosen Neujahrsansprache und Angela Merkels „konjunktivischem Mitleid“, von Zwischenrufen und ganzen Wortgefechten. Auf der Bühne wurde der Autor von Schauspielerin Annette Schiedeck und Hörfunk-Moderator Jens-Uwe Krause unterstützt. Schiedeck gab gekonnt alle weiblichen Stimmen in Willemsens Buch zum Besten und Krause verkörperte eindrucksvoll die männlichen Parlamentarier.

Es war bereits der zweite Auftritt von Willemsen bei den Lesetagen im Hallenbad, die jedes Jahr im November stattfinden. „Wir freuen uns sehr, dass er wiedergekommen ist. Das ist eine Ehre für uns“, sagte Karine Husson, die das Programm der Lesetage gestaltet.

Das Publikum im Hallenbad dankte Willemsen mit großem Gelächter, zustimmendem Kopfnicken und langem Applaus.

sfi

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