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Stadt Wolfsburg Rockgeschichte zum Anbeißen: AC/DC trifft auf Black Angus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Rockgeschichte zum Anbeißen: AC/DC trifft auf Black Angus
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09:00 23.10.2017
Sterne-Küche trifft auf Rock: Aqua-Küchenchef Sven Elverfeld (links) und Radio-21-Geschäftsführer Steffen Müller haben das Rock-Dinner entwickelt. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Wenn ein Spitzenkoch gleichzeitig auch Rock-Fan ist, dann geht’s in der Küche gern etwas wilder zu. Und es entstehen bemerkenswerte Kreationen. Beim ersten Rock-Dinner im Gourmet-Restaurant Aqua im Ritz-Carlton in Zusammenarbeit mit Radio 21 hatte Sterne-Koch Sven Elverfeld nicht nur die lukullischen Genüsse kreiert, sondern auch die Rocksongs dazu ausgesucht – eine gelungene Kombination, die bei den Gästen bestens ankam.

25 Rockhymnen untermalten das Sechs-Gänge-Menü. Sven Elverfeld, Küchenchef des mit drei Sternen ausgezeichneten Aqua-Restaurants, ist offen für Experimente – und möchte mit diesem Format auch die Gourmetküche für ein neues, jüngeres Publikum öffnen. „Das Spannende ist“, sagte Elverfeld, „das üblicherweise bei solch einem Dinner eher Klassik und nicht Rockmusik im Hintergrund läuft.“ Und nicht alle Gäste trugen diesmal Abendkleidung, so mancher griff auf lieber auf ein Rock-T-Shirt zurück. „Die Idee zu dem Dinner entstand auf einem Flug nach Madrid“, erinnerte sich Radio-21-Geschäftsführer Steffen Müller, der sich schnell für dieses Format begeistern ließ.

Cheesecake-Dessert in Form der Guns’n’Roses-Herzen. Quelle: Sven Elverfeld

Während das Aqua-Team die rockigen Kreationen servierte, lieferte Radio-21-Moderator Oliver Peral zu jedem Song Anekdoten und Elverfeld, erklärte seine Musikauswahl. Zum geangelten Wolfsbarsch beispielsweise lief „Urgent“ von Foreigner. „Beim Servieren von Fisch muss es schnell gehen“, lachte der Koch. Und das Onglet vom Black Angus Rind und schwarzem Trüffel traf passenderweise auf „Back in Black“ von AC/DC. „Smoke on the Water“ von Deep Purple erklang, als man das Champagner-Cremesorbet reichte – es wurde auf einem geeisten, noch vor Kälte dampfenden Champagnerflaschenboden serviert.

Optischer Höhepunkt allerdings war das Cheesecake-Dessert – in Anlehnung an das Herz-Tattoo der Band Guns’n’Roses, versehen mit dem Marzipan-Schriftzug „Appetite for Destruction“. So hieß das Debütalbum der Band – das war Rockgeschichte zum Anbeißen!

Von Claudia Jeske

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