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Stadt Wolfsburg Rock im Allerpark fällt 2019 aus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Rock im Allerpark fällt 2019 aus
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20:00 12.10.2018
5000 jubelnde Zuschauer: Die Donots spielten 2017 bei Rock im Allerpark, jetzt steht das beliebte Festival vor dem finanziellen Aus. Quelle: Tim Schulze - www.38bilder.de
Wolfsburg

Ist es das Ende von Rock im Allerpark? Die Organisatoren vom Hallenbad sehen keine Chance, das beliebte Open-Air-Festival im nächsten Jahr wieder zu veranstalten. Grund: Das Geld fehlt. Zwei Drittel der Kosten kommen zwar über Sponsorengelder rein, in den Vorjahren gab die Stadt aber immer noch einen Zuschuss. Den angesichts der schwierigen Haushaltslage wieder zu erhalten, sei aussichtslos, sagt Geschäftsführer Frank Rauschenbach. Deshalb beantragte er ihn erst gar nicht. Politik und Stadt wollen nicht, dass das Festival stirbt. Parteien schlagen vor, das Festival alle zwei Jahre zu veranstalten – dann mit festem Budget.

Schon 2017 gab es eine richtige Hängepartie bei der Finanzierung

Aktueller Stand ist jedoch: „Unsere Planungen sehen so aus, dass Rock im Allerpark 2019 nicht stattfindet“, sagt Rauschenbach. Einen städtischen Zuschuss zu bekommen, war zuletzt ein echter Kampf. In diesem Jahr fand das Festival im Rahmen des 80. Stadtgeburtstages statt, 2017 war es eine richtige Hängepartie: Erst nach langem Hin und Her gab die Stadt grünes Licht für eine Unterstützung von 17.000 Euro – 30.000 Euro waren beantragt gewesen. Trotz viel zu wenig Zeit schafften es die Organisatoren, mit den Donots einen Hochkaräter zu verpflichten.

„Wir sollten in Ruhe mit dem Hallenbad eine Lösung suchen“

Der ständige Kampf um die Finanzierung zermürbe und das Hallenbad müsse außerdem seiner Hauptarbeit nachgehen, sagt Frank Rauschenbach: gutes Programm im Kulturzentrum anbieten. Das versteht Christa Westphal-Schmidt (SPD). Aber: „Wir sollten in Ruhe mit dem Hallenbad eine Lösung suchen“. Denn Rock im Allerpark sei gerade bei Jugendlichen beliebt, für die es in Wolfsburg nicht so viele Angebote gebe. Westphal-Schmidts Vorschlag: Das Festival alle zwei Jahre zu veranstalten, das schone die Kasse. „Dann mit einem festen Budget, das im Haushalt festgeschrieben ist“, so Joachim Sievers (CDU). Grüne und FDP wollen für den Erhalt von Rock im Allerpark kämpfen. „Vielleicht kann man weitere Unterstützer gewinnen“, schlägt Katrin Weidmann (Grüne) vor. „Durch Crowdfunding.“ Auch Kulturdezernent Dennis Weilmann will das Festival erhalten, es sei „wichtiger Baustein“ im Wolfsburger Kulturangebot.

Von Sylvia Telge

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