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Rocco Artale erlebt Beben in Italien: „Plötzlich wackelte der Stuhl“

Wolfsburg Rocco Artale erlebt Beben in Italien: „Plötzlich wackelte der Stuhl“

Schon wieder erschütterte ein schweres Erbeben Mittelitalien. Es ist mit 6,5 eines der schwersten in Italien. Italiener in Wolfsburg sind bestürzt, einer hat die Erdstöße miterlebt: Ehrenbürger Rocco Artale ist seit einigen Tagen in den Abruzzen. „Am Sonntag wackelte plötzlich beim Frühstück mein Stuhl“, erzählt er.

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Schwere Zerstörungen: Die Folgen des erneuten Erdbebens in Mittelitalien sorgen in Wolfsburg für tiefe Bestürzung.

Er war geschockt. „Wir sind 80 Kilometer vom Epizentrum entfernt, wie stark muss dort das Erdbeben gewesen sein“, so der Vorsitzende des Wolfsburger Abruzzen-Vereins. Er nahm an einer Konferenz teil, auf der sich alle Abruzzen-Vereine weltweit trafen. Alle wollen den Opfern des Erdbebens helfen - auch Artale in Wolfsburg. Mit anderen italienischen Vereinen und mit der Stadt. Auch Francescantonio Garippo will eine Hilfsaktion starten. „Wir überlegen, was wir machen können“, sagt der SPD-Ratsherr und VW-Betriebsrat. Gespräche mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs gab es schon. Eine Idee: ein Konto einrichten, auf das alle Wolfsburger spenden können. Garippo hat selbst ein Erdbeben miterlebt, in den 80ern in Kampanien. „Ich weiß, was es bedeutet, wenn die Erde bebt.“

Nach dem schweren Erdbeben im August in Amatrice lief schon eine Hilfsaktion in Wolfsburg für die Opfer an: ein Benefizspiel zwischen Lupo Martini und VfL Wolfsburg. „So etwas können wir jetzt nicht wieder organisieren“, sagt Lupo-Vorsitzender Rocco Lochiatto. Aber der Verein will sich beteiligen, wenn ein Hilfsprojekt in Wolfsburg zustande komme. Auch das Centro Italiano will helfen. „Wir diskutieren darüber im Verein“, sagt Vorsitzender Carmelo Civa. Auch der Apulier-Verein ASP denkt an die Erdbebenopfer. „Wir hoffen, dass die Region endlich zur Ruhe kommt“, so Vorsitzender Angelo de Mitri.

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