Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° wolkig

Navigation:
Robert-Koch-Platz: Beginnt jetzt die Umgestaltung?

Handwerkerviertel Robert-Koch-Platz: Beginnt jetzt die Umgestaltung?

Wenn’s so kommt, wie es die Pläne vorsehen, dann wird der Robert-Koch-Platz ein Schmuckstück. Das Areal vor dem Ostfalia-Gebäude wird umgestaltet. Bäume, Bänke und Beton dominieren.

Voriger Artikel
Zehnte Komische Nacht: Zehn Lokale, zehn Künstler
Nächster Artikel
„Das Archiv“: Stadtpublikation widmet sich Wolfsburgs Geschichte

Robert-Koch-Platz: So sieht das Areal aktuell aus, aber der Bereich wird umgestaltet.

Quelle: Roland Hermstein

Stadtmitte. Die Sanierung der Poststraße liegt in den letzten Zügen – und es geht gleich weiter im Handwerkerviertel: Die Verwaltung treibt die Pläne zur Umgestaltung des Robert-Koch-Platzes rund um den Ostfalia-Campus an. Die Vorlage bekommt zuerst der Ortsrat Stadtmitte (12. September) zur Beratung auf den Tisch.

Für den Umbau des Robert-Koch-Platzes als zentraler Stadtplatz und Stätte der Begegnung für alle wurde bereits 2012 ein landschaftsarchitektonischer Wettbewerb ausgelobt. Der Entwurf der Büros Häfner/Jiménez erhielt den ersten Preis. Optisch bleibt die Rasenfläche erhalten, wird aber mit hochwertigem Beton umfasst und abgesenkt. Vor der Wiese in Richtung Kleiststraße gibt es einen terrassenähnlichen Teil aus Beton und mit einer Rampe. Hierhin wird auch die Skulptur „Rückblick“ versetzt, die aktuell mitten auf dem Rasen steht. Zylinderförmige Stelen dienen als Beleuchtung. Fußwege werde neu gemacht und erhalten dieselbe moderne und helle Pflasterung wie in der Poststraße. Somit bekommt das gesamte Gebiet einen einheitlichen Look.

Robert-Koch-Platz in Zukunft

Robert-Koch-Platz in Zukunft: So soll’s nach der Umgestaltung aussehen.

Quelle: Büro Häfner/Jiménez

Die Rasenfläche wird links und rechts flankiert von Baumreihen, die aber eine freie Sicht aufs Ostfalia-Gebäude (ehemals das alte Amtsgericht) geben. Die bisherigen Eiben in diesem Bereich bleiben erhalten, Zierkirschen kommen dazu. Die bisherige Zufahrt südlich des Ostfalia-Gebäudes, die zu den Neuland-Gebäuden führt, wird als reiner Fußgängerbereich umgestaltet (Rettungsfahrzeuge ausgenommen). Hier treffen die Hauptwegeverbindungen der Ostfalia aufeinander, was zu einer Belebung des Platzes führen soll.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf zwei Millionen Euro. Davon werden etwa 1,2 Millionen Euro aus Fördermitteln gedeckt. Die Umgestaltung erfolgt in drei Bauabschnitten, wovon der erste Bauabschnitt (2018) den zentralen Platzbereich umfasst. Der zweite und dritte Bauabschnitt ist abhängig von den umliegenden Bauprojekten wie zum Beispiel dem Fakultätsneubau der Ostfalia.

Der Rat entscheidet endgültig in seiner Sitzung am 27. September über das Projekt. Baustart könnte dann im Sommer 2018 sein.

Von der Redaktion

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt Wolfsburg für Sie zusammengefasst. mehr