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Riesige Öl-Spur hielt Feuerwehren in Atem

Wolfsburg Riesige Öl-Spur hielt Feuerwehren in Atem

Mehr als 600 Kilogramm Bindemittel setzte die Feuerwehr gestern zum Abstreuen einer sieben Kilometer langen Ölspur ein. Ein Paketbote hatte offenbar mit seinem defekten Transporter massenweise Dieselkraftstoff in mehreren Stadt- und Ortsteilen verteilt. Die Berufsfeuerwehr und drei Freiwillige Feuerwehren hatten stundenlang zu tun.

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Kampf gegen die Rekord-Ölspur: Die Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehren streuten über 600 Kilo Bindemittel aus – wie hier am Ahornweg.

Quelle: Manfred Hensel

Um 12.25 Uhr ging der erste Notruf bei der Feuerwehr ein: Ein Passant hatte auf der Reislinger Straße die Dieselspur bemerkt. Doch damit nicht genug: Zahlreiche aufmerksame Zeugen meldeten ebenfalls Ölspuren auf verschiedenen Straßen. Was die Anrufer nicht wussten: Bei allen Verunreinigungen gab es nur einen Verursacher: Ein Paketbote zog die Dieselspur unter anderem auch über den Berliner Ring, die Nordsteimker Straße, die Alte Landstraße sowie die Straße Unter den Eichen.

Die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren aus Hehlingen, Nordsteimke und Reislingen rückten aus, um den Kraftstoff abzustreuen. Auf dem Real-Parkplatz in Nordsteimke entdeckten die Feuerwehrleute schließlich den Verursacher: Es handelte sich um einen Paketboten aus Braunschweig. Er hatte bis dahin nicht bemerkt, dass sein Wagen Kraftstoff verlor. Ursache war offenbar ein Defekt: „In dem Transporter muss eine Kraftstoffleitung geplatzt sein“, so Gunther Lemke, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr.

So oder so: Die Ölspur hat auf jeden Fall das Zeug zu einem neuen Rekord. Allein die Berufsfeuerwehr verbrauchte 25 Säcke mit Ölbindemittel. Inhalt: mehr als 600 Kilogramm Streugut - auf die Paket-Firma dürfte eine saftige Rechnung zukommen...

rpf

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