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Riesenschreck: Im Keller lagen Handgranaten

Wolfsburg Riesenschreck: Im Keller lagen Handgranaten

Einen furchterregenden Fund machten diese Woche die neuen Eigentümer eines Reihenhauses am Laagberg. Beim Entrümpeln des Kellers fanden sie zwei Handgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sicherte die einst tödlichen Waffen.

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Stielhandgranaten: So oder ähnlich dürften die beiden Waffen ausgesehen haben, die in einem Keller am Laagberg lagen.

Quelle: Foto: Archiv

Bei dem Fund handelte es sich um Stielhandgranaten. Ihren Namen verdanken die Sprengkörper ihrer länglichen Form. Im Zweiten Weltkrieg hatte die Deutsche Wehrmacht diese Waffen zigmillionenfach gegen feindliche Soldaten eingesetzt - zwei Exemplare lagen in einem Keller am Laagberg, versteckt hinter einem Mauervorsprung.

Der Eigentümer des Hauses alarmierte die Polizei, diese schaltete den Kampfmittelbeseitigungsdienst ein. Sprengmeister Michael Tillmann staunte nicht schlecht, als er den Keller betrat: „Die beiden Handgranaten lagen schon auf einem Fenstersims. Man hatte sie dort wohl hingelegt, damit niemand versehentlich gegen sie stößt.“

Zum Glück erkannte der Experte sofort, dass irgendwann einmal bei beiden Granaten der Sprengstoff entfernt worden ist. „Das hat man am Gewicht und am Kopf der Granaten sofort gemerkt“, so Tillschneider. Trotzdem mahnt der Sprengmeister, einen solchen Fund niemals selbst anzufassen. Immerhin handele es sich um potenziell tödliches Kriegsgerät. Sein Rat: „Liegen lassen und die Polizei anrufen. Die informiert uns dann.“ Eine Spezialfirma wird die beiden Stielhandgranaten jetzt entsorgen.

kn

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